Fashion

black and white

Monday, monday.
Es ist mal wieder soweit, die Woche hat begonnen. Und zwar richtig kalt. Ich finde, man merkt es jetzt von Tag zu Tag wie es immer herbstlicher bzw. schon ein bisschen winterlich wird. Heute auf meinem Nachhause-Weg hat es mich richtig gefroren und das obwohl ich wirklich nicht lange laufen muss, um den Rest dann mit dem Bus zu fahren. Ich fahre nicht sehr lange mit dem Bus, aber heute kam es mir irgendwie ewig vor. Vielleicht lag das daran, dass ich über vieles nachgedacht hab.

Einer meiner Gedanken war, dass ich oft viel zu feige bin, Dinge zu tun, die ich eigentlich machen möchte. Nicht mal bezogen, auf meine Lebenssituation, denn mit der bin ich momentan superglücklich und mehr als froh, mich in diese gebracht zu haben. Es geht um Dinge oder Entscheidungen, die einfach so, ganz spontan passieren oder gefällt werden müssen. Dass ich heute mal wieder zu feige war, ist mir bei folgender Situation klargeworden: als ich aus dem Bus ausgestiegen bin um in Richtung nach Hause zu laufen, ist mir eine ältere Frau aufgefallen. Sie war mit ihrem Rollator unterwegs und kam nur ganz langsam voran. Ich hab gerade an der Ampel gewartet, als ich gemerkt hab, dass sie an der Ampel neben mir stand und als diese auf Grün schaltete, lief sie ganz langsam los. Als sie die Hälfte des Wegs erst geschafft hatte, hat die Ampel auch schon wieder auf Rot geschalten. Ich stand da und obwohl meine Ampel bereits auf Grün geschaltet hatte, blieb ich stehen um sicher zu gehen, dass die Frau auch sicher über die Straße kommt. In diesem Moment befand ich mich in einem mentalen Kampf zwischen Renn-Los-Und-Helf-Ihr und Oh-Da-Kommt-Ihr-Ja-Jemand-Entgegen-Der-Ihr-Hilft. Denn tatsächlich kam gleich jemand auf sie zu und half ihr. Und in diesem Moment war ich mir nicht sicher, ob ich nur zu feige war, ihr zu helfen, oder ob ich einfach auf die Hilfe der anderen vertraut hab. Mich hat das noch lange danach beschäftigt und ich hab einfach nur gehofft, dass die Frau heil heimgekommen ist. Ich glaube, man sollte öfters etwas riskieren, Dinge einfach machen, versuchen, weniger feige zu sein. So. Und jetzt zum heutigen Outfit (ich weiß, keine gute Überleitung, aber mir fällt gerade keine gute ein :)) Als ich am Samstag mit meinem lieben shoppen war, hab ich mir diese tolle Lederjacke von forever21 gegönnt. Sie ist genauso, wie ich sie mir gewünscht hab, länger, im Biker-Stil und einfach schlicht. Ich bin verliebt in diese tolle Jacke, die ich noch dazu für tolle 15 Euro ergattern konnte. Und weil ich vorhin schon keine gute Überleitung gefunden habe, finde ich jetzt auch keine und sag einfach weil mein Genick so höllisch wehtut: Adios!
Schuhe, Bluse, Kleid, Tasche: h&m, Pulli: Topshop, Hut: Pimkie

1 Comment

  • Reply
    Lisa Ko
    Oktober 27, 2014 at 11:07 pm

    Sehr süßes Outfit! Habe auch so eine Lederjacke mir vor fast 2 Jahren gekauft. Sie sieht deiner echt ähnlich und ich finde, diese "dezenten" Jacken machen trotzdem echt viel her. Obwohl sie nicht so viele Schnallen oder sowas in der Art haben.
    Komm ich mal auf die Sache mit der Omi 😀 – Mir geht es oft genauso. Oft sehe ich immer dieselbe Frau an meiner Straßenecke. Ich laufe immer hin & helfe ihr! Bei Fremden bin ich auch immer in einem Zwiespalt…Aber lauf doch einfach mal hin & versuche zu helfen auch wenn andere die gleiche Idee haben wie du. Besser versuchen zu helfen, als nichts zu tun! 🙂

    Toller Post-tolle Seite!
    Grüße ♥
    http://xlisaaaaaaaaarsbeautyworld.blogspot.de/

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