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EVENT: MY FAVOURITE PIECE SHOOTING – INGOLSTADT VILLAGE

Ich stehe vor meinem Kleiderschrank.

Hmm. Ziemlich viel Schwarz. Und ziemlich viel Weiß. Zwischendurch mal etwas in Beige, Grau oder Khaki – doch der größte Teil besteht tatsächlich aus den beiden Kontrastfarben. Das liegt wahrscheinlich auch an der Tatsache, dass ich mich grundsätzlich, egal ob im Laden oder im Onlineshop, immer auf die gleichen, eintönigen Farbe stürze. Es ist nichts dabei, einen gewissen Stil zu haben, zu wissen, was einem steht – und was eben nicht.

 

Was an dieser Sache allerdings etwas tricky ist:

ein eintöniger Look kann auch ganz schnell in eine gewisse Richtung lenken: und die nennt sich ‚langweilig‘. Ich ertappe mich oft dabei, lieber ein Outfit zu tragen, das „sicher“ ist – nicht zu bunt, nicht zu viele Muster – nicht zu auffällig. Doch ist es nicht genau das, was uns Fashionblogger und modeaffine Menschen ausmacht? Die Liebe zum Auffallen? Das Gespür für Trends? Den Mut zum Anders-Aussehen?

Immer öfter denke ich mir: bei diesem Outfit fehlt das gewisse Etwas, das Besondere, das, was den Look zu einem Look werden lässt. Nicht immer finde ich auf diese Lösung zu diesem Problem, oft stehe ich stundenlang vor dem Kleiderschrank und probiere wüste Kombinationen aus, nur um am Ende doch wieder bei dem simplen, eintönigen Outfit zu landen. Dabei braucht ein guter Look gar keine wilden Mustermixe, Denim-On-Denim-Züge oder die teuersten Designer-Taschen. Manchmal braucht ein Look nur eines: ein IT-Piece. Ein bunter Akzent zum farblosen Outfit, ein Hingucker zum Casual-Look oder ein besonderer Schnitt.

Aber ganz von Anfang an:

ich wurde ins Ingolstadt Village eingeladen, die Mission: My Favorite Piece. Klang auf jeden Fall spannend – ich war am Start. Es sollte ein Look entstehen, der allein durch ein Piece zum Eyecatcher wird. Dank der Stylistin war das absolut kein Problem. Sie suchte für jeden ein passendes Outfit zusammen. Dabei bestand das „Grundgerüst“ aus einem kompletten weißen Look. Jackpot – genau mein Ding! Was ich dabei aber noch nicht bedacht hatte: die Pieces waren alles andere als Weiß!

Um ehrlich zu sein

war ich mir bei meinem Look von Anfang an sicher, dass es auch wirklich „mein“ Look werden würde. Eigentlich seltsam, denn den metallic-grünen Rock von Liu Jo hätte ich mir nie, nie, nie, nie im Leben selbst ausgesucht – nicht weil er mir nicht gefällt – schlichtweg: weil ich einfach nicht auf die Idee gekommen wäre, ihn zu kombinieren.

Bereits während des Shootings zu diesem Bild, fühlte ich mich in dem Outfit pudelwohl – als hätte ich mir das Outfit selbst ausgesucht. Es dauerte keine 10 Minuten bis wir das Bild im Kasten hatten – und ich begann ernsthaft darüber nachzudenken, welche IT-Pieces es wohl so gab, die mir nicht im ersten Moment ins Auge fallen würden. Was für ein Glück, dass wir gerade im Ingolstadt Village waren – denn wenn man hier keine besonderen Stücke findet, wo dann?

Also machte ich mich,

zusammen mit den beiden Schauspielerinnen Sonja Gerhardt und Maria Ehrich (die neben mir die einzigen Mädels waren, die an diesem Tag geshootet wurden) auf den Weg nach unserem persönlichen IT-Piece. Zahlreiche Läden haben wir durchforstet, gesucht, anprobiert und überlegt. Ich war die letzten von uns dreien, die dann letztendlich auch ihr neues Stück Fashionglück gefunden hatte. Um was es sich dabei handelt? Ein Piece, das man definitiv viele Jahre als treuen Begleiter bei sich führen kann, das jeden Look sofort aufwertet und das sich seitdem immer in meiner Tasche befindet: eine ganz besondere Sonnenbrille, welche ich im Sunglass Hut Store gekauft habe.

Betrachtet man sich die Brille, wäre es wohl keine, die ich mir „im Normalfall“ ausgesucht hätte. Ich bin eher der Typ für schlichte, filigrane Sonnenbrillen. Aber an diesem Tag stand einfach das“My favorite Piece“-Shooting im Vordergrund und hatte mich, wie vorhin bereits erwähnt, ja zum Nachdenken angeregt. Warum nicht einmal ein etwas ausgefalleneres Stück wagen? Also probierte ich die Brille auf – und es war (erstaunlicherweise) Liebe auf den ersten Blick. Ganz besondere Liebe.

Seitdem

kann man so ziemlich jeden Look mit dieser Sonnenbrille aufpeppen – selbst dann, wenn er eher verspielt ist, wie bei den folgenden Bildern. Ich trage ein eher schlichtes Kleid, lustigerweise wieder in komplett Weiß. Was auf jeden Fall heraussticht, ist meine Sonnenbrille aus dem Ingolstadt Village – und ich halte meine Augen beim Shoppen jetzt auf jeden Fall offener als sonst – immer auf der Suche nach einem neuen „Favourite Piece“.

*In freundlicher Zusammenarbeit mit dem Ingolstadt Village und Press-Factory Berlin

EVENTS

EVENTS: BERLIN FASHION WEEK – REVIEW

Und ganz tatsächlich, so schnell war sie wieder vorbei: die Berlin Fashion Week. Wochenlang darüber Gedanken gemacht, gefühlt tausende Outfits anprobiert, hunderte E-Mails geschrieben und beantwortet – und dann war nach 3 Tage schon alles vorüber. Ja, die Vorbereitungen auf dieses Event, bei welchem gefühlt ganz Berlin Kopf steht, sind lang und kosten viele Nerven. In meinem letzten Post habe ich euch ja bereits von meinen Plänen und Wünschen, meinen Ängsten und Verzweiflungen erzählt – jetzt kommt eine Review zu der Woche, die alle nur liebevoll die Woche des „Modezirkus“ nennen.

Beginnen wir mal damit, dass mich eine 8 Stündige Busreise von München nach Berlin erwartete. Dass es nicht angenehm werden würde war mir klar – nicht umsonst habe ich wenige Stunden vor der Abfahrt noch verzweifelt nach günstigen Last-Minute-Flügen gesucht – aber wie ihr seht, ohne Erfolg. Also fuhr mich mein Freund nachts um 11 zum ZOB in München. Eine halbe Stunde vor Abfahrt, in der Hoffnung, zwei Plätze für mich alleine zu bunkern, ein bisschen Schlaf wäre ja schließlich nicht schlecht, wenn eine solche stressige Woche bevorsteht. Ja, was soll ich euch erzählen, meine Hoffnungen wurden mit drei Worten des Busfahrers auch wieder zerstört „Wir. Sind. Ausgebucht.“ Na toll. Viel Schlaf hab ich nicht abbekommen, dafür aber ein vollgesabbertes Shirt – anscheinend hatte ich doch eine kurze Tiefschlafphase.

In Berlin angekommen hieß es dann erstmal zum Hotel zu kommen, das lag nämlich gefühlt einmal quer durch ganz Berlin. Zum Glück hatte ich nur meinen 20kg schweren Koffer, eine große Tüte mit einem vollgesabberten Schlafkissen und meine Tasche dabei – jetzt noch ne Stunde U-Bahn-fahren und dabei 4 Mal umsteigen – Null Problemo. Endlich angekommen, kam mir auch gleich Sassi entgegen, die glücklicher Weise unser Zimmer im Hotel „The Yard“ arrangiert hatte. Ja, was soll ich sagen, das Hotel glich einem skandinavischen Designmöbel-Laden – also voll mein Ding und mehr als instagramable. Aber überzeugt euch selbst von den Fotos.

Viel Zeit zum Ankommen hatten wir nicht – auch wenn ein kleines Frühstück mit 4 Mini-Croissants gerade noch drin war. Denn es ging gleich los zu unserer ersten Show im Kaufhaus Jandorf – Ewa Herzog. Das Kaufhaus Jandorf ist für mich ein Ort, an den ich sehr gern komme. Irgendwie scheint hier das Herz der Fashionweek zu schlagen, auch wenn nicht alle Shows hier stattfinden. Das alte Gebäude wirkt mit den ganzen fashionaffinen Menschen einfach ganz anders – irgendwie richtig modern. Wir holten also unsere Tickets ab und suchten uns unsere Plätze. Die Show an sich war großartig, die Mode absolut alltagstauglich – viele Kleider hätte ich am liebsten sofort eingepackt und geshootet.

Anschließend ging es zum ersten Event: dem Fashionblogger Cafe, diesmal mit dem Titel „The Beach“, was seinem Namen noch alle Ehre machen sollte. Dieses Event wird zu jeder Fashionweek in Berlin von Styleranking veranstaltet. Die Location war super gemütlich, alles voll mit Sand (was für meine Wildleder-Ballerinas vielleicht nicht der größte Vorteil war, aber das hätte ich mir bei „The Beach“ ja auch denken können) und vielen Liegestühlen. Außerdem hatten wir dort die Möglichkeit, einige Vorträge zu hören, bei denen wir auch selbst Fragen stellen konnten. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt und wir wurden mit leckerem und vorallem gesunden Essen und Drinks versorgt. Gut gestärkt ging es dann weiter in die Stadt zum nächsten Event, dem Pressday von Reichert+. Super viele coole Marken waren dort vertreten – und wir hatten die Möglichkeit, uns von verschiedenen Beautyspezialisten verwöhnen zu lassen. Leider waren wir vom ganzen Tag so platt, dass wir uns lieber für eine Runde Vapiano entschieden – und eine kleine Shoppingrunde am Kudamm. Die fiel aber wirklich ganz, ganz klein aus (1 Laden: & other stories!). Und somit war der erste Tag auch schon vorbei und wir fielen an diesem Abend mehr als erleichtert ins Bett.

Der zweite Tag (es war Mittwoch) sollte der stressigste aber auch spannenste Tag unserer Woche werden. Begonnen hat dieser mit einem Brunch in der InStyle-Lounge, einem der besten Events zum Austauschen mit anderen Bloggern und vorallem Marken. Hier verbachten wir viel Zeit (nicht nur am Buffet!), und konnten tolle, neue Kontakte knüpfen. Außerdem gab es auch hier viele Angebote an Beauty-Treatments: Nägel machen, Haare stylen, eigenes T-Shirt designen…uns wurden definitiv nicht langweilig und wir blieben tatsächlich mehrere Stunden dort.

Wir wären mit Sicherheit auch noch länger geblieben, wäre nicht die erste Show dieses Tages angestanden: Rebekka Ruetz. Auch hier saß ich einfach nur sprachlos auf der Bank, denn ich hätte hier am liebsten meinen kleinen Geldbeutel ausgepackt und geschrien „Ich will das haben!“. Hach, wenn das nur alles so einfach wäre. Spaß beiseite, die Kollektion war wirklich ein Traum. Ganz anders als Ewa Herzog, viel bunter und verspielter – aber absolut großartig!

Ganz ohne Eile blieben wir nach der Show einfach im Kaufhaus Jandorf sitzen – denn gleich im Anschluss besuchten wir die Show von Maisonnee. Die Mode würde ich als luftig bezeichnen – viele leichte Stoffe, teilweise auch Leder wurden gezeigt. Von den Farben her standen vorallem Schwarz, Bordeaux und Beige im Vordergrund – was für ein Zufall – genau meine Farben! Auch hier muss ich sagen, dass die Kollektion wirklich alltagstauglich ist, viele Teile kann man in so ziemlich allen Lebenslagen tragen, ob mit der Freundin im Cafe, mit der Mama beim Shoppen oder zum Date im Kino – Maisonnee könnte immer dabei sein. Aber seht selbst:

Danach wurde es spannend und vorallem: knapp! Denn die letzte Show des Tages stand an, die fand allerdings nicht im Kaufhaus Jandorf statt, sondern einige Straßen weiter. Völlig verzweifelt suchten wir nach der Show nach einem Taxi, das uns dorthin bringen würde – aber diese Idee hatten nicht nur wir. Letztendlich haben wir es wohl der Dreistigkeit einer unserer Mitfahrerin zu verdanken, die es glücklichweise schaffte, ein Taxi zu beschaffen – Puff. Die letzten Meter zur Show mussten noch gerannt werden – was für ein Glück, dass ich nur 3 Goodiebags, meine fette Kamera und meine Tasche mit 2 Paar weiteren Schuhen dabei hatte (first world problems!). Um zum Punkt zu kommen: es hat alles geklappt und wir kamen rechtzeitig zur Location von Marcel Ostertags Show. Die Kollektion bestach vorallem durch eins: luftige und vorallem printlastige Mode. Viele Prints mit Insekten standen im Fokus, genauso aber auch Kleidungsstücke, mit viel Glitzer und Pailletten. Auch wenn ihr wisst, dass ich kein großer Fan von „Glitzi-Glitzi“ bin, so war mein Lieblingslook der Show tatsächlich ein solcher. Wunder gibt es immer wieder. Marcel Ostertag sei Dank.

Auf eine Aftershow-Party haben wir es körperlich einfach nicht mehr geschafft, obwohl die bestimmt super geworden wäre. Wir haben uns dann lieber bei McDonald’s am Alexanderplatz verschantzt – und erstmal richtig was gegessen. Das vergisst man an einem solchen stressigen Tag nämlich ganz leicht. Angekommen im Hotel wurden dann nur noch die Fotos des Tages begutachtet – und für gut empfunden. Also ging es relativ früh Schlafen, denn der nächste spannende Tag stand ja wieder vor der Tür.

Tag 3 aka der letzte Tag meiner Fashion Week. Dieser startete völlig entspannt, ein bisschen Koffer packen, ein bisschen Frühstücken, ein bisschen U-Bahn fahren. Das erste Event trug den Titel „hashtag.love“ und war definitiv einen Besuch wert. Denn hier hatten wir die Möglichkeit Vorträge zu hören, die Themen bearbeiteten, die für uns tatsächlich von großer Bedeutung sind: SEO-Optimierung und rechtliche Hinweise zur richtigen Kennzeichnung von Werbung. Danach gab es noch einen kleinen Brunch, bevor es wieder zurück ins Kaufhaus Jandorf, zur letzten Show der Woche, ging. Diese war vom Designer-Duo Steinrohner und auch hier war die Kollektion ein Traum. Um ehrlich zu sein: ich hätte so ziemlich jedes Teil davon gerne in meinem Kleiderschrank hängen. Um es abzuschließen: die Steinrohner-Show war definitiv meine Lieblingsshow und die Kollektion auch mein Favorite – Hut ab vor dem Duo, ihr seid der Hammer! Meinen Favoriten könnt ihr übrigens hier sehen:

Bilder via Fashion Bold

Gleich danach ging es zum letzten Event: dem Pressday von Hashmag. Auch hier gab es neben vielen Leckerein (und ja, ich spreche hier von der „Wonder Waffle“, einer Waffel mit Nutella, Oreo und meinem Namen in Schokosoße geschrieben) auch viele tolle Marken anzutreffen. Total vertieft im Gespräch hatte ich das Glück(!) kurz auf die Uhr zu schauen – und festzustellen, dass ich absolut zu spät dran war. Nach einer 10-sekündigen Verabschiedung raste ich auch schon los, hektisch auf der Suche nach einem Taxi, was wieder ein Problem darstellte. Ein kurzer Anruf und das Taxi kam wenige Minuten später. Schnell zum Hotel, Koffer packen (das heißt: irgendwie Tetris spielen) und schnell auschecken. Denn das zweite Taxi zum ZOB stand schon vor der Tür. Nach einer kurzen, netten Begrüßung („Ich wollte gerade eben weiterfahren!“) hetzten wir uns durch den Berliner Arbeitsverkehr und kamen gerade noch rechtzeitig an. Der Bus stand bereit, ich konnte einchecken und mich auf meinen zwei freien Plätzen in Richtung München auf den Weg machen. Unterhaltung gab es in Form von „Jurassic Park“ (der erste Teil ist definitiv der beste!) auf meinem Handy und die 7 Stunden vergingen schneller als gedacht. Um 00:30 Uhr holte mich mein Freund dann am ZOB ab – und die Berlin Fashion Week war somit auch geistig vorbei.

Im folgenden Bild seht ihr übrigens auch Sassi’s und mein Outfit von Tag 3 – denn ja, wir wurden von einem Streetstyle-Fotografen fotografiert.

Abschließend möchte ich euch natürlich auch noch kurz meine Meinung über diese 3 Tage mitteilen. Wie bereits im Januar erwähnt, hatte ich auch diese Saison etwas Angst vor dem Verhalten der anderen Blogger. Denn ja, ich bin mit meiner kleinen Followerzahl vielleicht nicht so interessant für ein Gespräch wie jemand, der eine 5-fache Followerzahl wie ich vorweisen kann. Bin ich deshalb weniger wert? Weniger wert, sich mit diesem jemand zu unterhalten? Den Eindruck hatte ich dieses Mal leider auch an manchen Stellen, wobei ich auch erwähnen muss, dass ich super viele liebe Bloggerkolleginnen kennenlernen durfte, bei denen ich das Gefühl nicht 1 Sekunde hatte. Außerdem durfte ich viele Mädels kennenlernen, die ich zuvor nur von Bildern und ihren Instastories kannte. Positiv überrascht war ich auch von vielen Marken – die scheinen nämlich in letzter Zeit mehr auf den Content als auf die Zahl in deinem Instagram-Profil zu achten. Genauso wie einige PR-Agenturen – diesen bin ich sehr dankbar, dass sie mir nicht das Gefühl geben, weniger Wert zu sein oder eine schlechtere Bloggerin darzustellen, als eben meine „Kolleginnen“. Alles in allem hatte ich eine tolle Zeit mit meinen Mädels, und bin mehr als dankbar dafür, dass ich diese 3 Tage wieder mit ihnen verbringen durfte. Sassi’s Blogpost findet ihr übrigens hier.

Auch wenn der Fashionwahnsinn keine Grenzen kennt und die Oberflächlichkeit nicht wegzudenken ist, so bin ich trotzdem froh, ein Teil dieser großen Leidenschaft gewesen sein zu dürfen, die uns alle verbindet: der Mode.

Fashion

OUTFIT: WHITE JEANS JACKET AND BERLIN FASHION WEEK

Es ist wieder soweit: die Mercedes Benz Fashion Week in Berlin startet. Im Januar durfte ich meine erste Fashion Week besuchen, davon habe ich euch ja bereits berichtet. Da diese drei Tage zu Jahresbeginn so aufregend für mich waren, habe ich kurzer Hand beschlossen, auch im Sommer wieder in die Hauptstadt zu fahren.

Als Münchnerin ist Berlin selbstverständlich eine komplett andere Welt – anders, aber definitiv mit Charme. Schon als feststand, dass ich auch zu dieser Saison wieder zur Fashion Week fahren würde, habe ich mich mehr als gefreut, dieses Kontrastprogramm wieder erleben zu dürfen.

Wie habe ich mich dieses Mal vorbereitet? Ganz ehrlich? Stressfreier als zu meiner ersten Fashion Week. Ich hatte Glück, einige Einladungen bereits im Vorfeld bekommen zu haben. Die Planung übernahm dieses Mal aber meine liebe Freundin Sassi von www.besassique.com – mit ihr fahre ich auch gemeinsam nach Berlin, bzw. wir nehmen alle Termin zusammen wahr, denn sie ist bereits heute nach Berlin gefahren, ich komme erst morgen früh nach.

Wie ich nach Berlin komme? Ja, diese Frage hat sich mir auch lange gestellt. Ich besitze zwar ein Auto, ja, aber mit diesem nach Berlin fahren? Wahrscheinlich keine Chance. Mein kleiner Flitzer ist schon etwas älter und nur ein „Stadtauto“, wie mein Dad ihn immer liebevoll nennt. Die Flüge waren mir zu teuer, ich war auch sehr spät dran mit buchen, wenn ich ehrlich bin, also habe ich mich tatsächlich für eine 8-stündige Fahrt mit dem guten alten Flixbus entschieden, yay!

Aber solche Dinge nimmt man gerne mal in Kauf. Ich packe einfach eine Decke und ein Kissen ein und hoffe, dass ich zwei Plätze für mich alleine ergattern kann, eine Mütze Schlaf muss nämlich auf jeden Fall drin sein, denn der erste Tag ist definitiv schon voll gepackt mit Terminen. Hauptsächlich stehen Veranstaltungen von Agenturen auf dem Plan des 1. Tages, das passt eigentlich ganz gut, um so langsam aber sicher in die stressige Atmosphäre des Fashion Week Alltags reinzufinden. Bevor wir zu den geplanten Outfits kommen, hier noch ein paar Details zum heutigen Look, den ich letzte Woche zusammen mit einer Freundin am Königsplatz in München geshootet habe. Meine neue weiße Jeansjacke ist übrigens gerade nicht mehr aus meinem Kleiderschrank wegzudenken, der Oversize-Schnitt und die Farbe passen einfach perfekt zu meinem Stil!

JEANSJACKE –Lexington* ( On Sale!) /  here

T-SHIRT – Zara

SKORT – Zara

SCHUHE – Zara

TASCHE – Zara

SONNENBRILLE – Celiné

Weiter zu meinen Fashion Week Plänen: Wo werde ich übernachten? Meine liebe Sassi hat sich zum Glück um ein Hotel gekümmert – es wird das „The Yard“ sein – den Bildern nach ist es ein super schönes Hotel und bin ich schon richtig gespannt, was und erwarten wird!

Zu meinen Outfits: ein Thema, das ich ehrlich gesagt nicht sooo gerne anschneide. Denn: im Januar habe ich mir kaum Gedanken gemacht, einfach einen Haufen Klamotten in meinen Koffer geworfen und mir gedacht, dass ich die Outfits ja vor Ort irgendwie schon zusammenstellen kann – weit gefehlt! Meine Outfits waren im Nachhinein furchtbar – überhaupt nicht durchdacht, ohne Konzept und am Ende hatte ich das Gefühl, dass ich irgendwie immer das gleiche Kleid anhatte – und das sah nicht mal gut aus.

Also war ich mir sicher, dass ich es dieses Mal ganz anders machen würde. Der Ansatz war also schon mal da, jetzt musste dieser nur noch umgesetzt werden. Zum Glück hatte ich am Wochenende Zeit und meinen Freund an meiner Seite, um die letzten Stunden des Sales noch auszunutzen und das ein oder andere Teil noch zu ergattern. Wer jetzt glaubt, dass ich für jeden Tag das Outfit perfekt durchgeplant habe: leider nicht. Ich habe schon einen groben Plan für die Tage, aber ihr kennt das ja: das Wetter spielt sowieso wie es will, also gehe ich davon aus, dass ich meine geplanten Outfits vor Ort sowieso nochmal ein bisschen „umbauen“ muss.

Zusammenfassend kann ich euch aber sagen, dass ich sehr viel in Weiß, Schwarz und Altrosa dabei habe – also eigentlich nichts neues bei mir. Dennoch bin ich gespannt, was ihr zu den einzelnen Outfits am Ende sagen werdet.

Was ist für die 3 Tage geplant? Ja ich werde nur von Dienstag bis Donnerstagabend in Berlin sein – dann geht es wieder zurück nach München. Wie oben bereits erzählt, wird es am Dienstag erstmal mehr zu Veranstaltungen als zu Shows gehen – unter anderem zum Fashionblogger Cafe – The Beach. Ich hoffe, dass hier ein wenig Zeit bleibt, die einzelnen Outfits zu shooten. Am Mittwoch wird es dann ziemlich stressig: einige Shows (unter anderem Rebekka Ruetz) stehen auf dem Plan. Dieser Tag wird wohl der anstrengenste aber auch spannenste der Woche werden. Donnerstag stehen dann die Messen und eine weitere Show an – ihr seht also, die 3 Tage sind doch recht gut verplant.

Zum Schluss dieses Blogposts bleibt mir nur noch zu sagen: wenn ihr Lust habt, dabei zu sein und euch interessiert, wie unsere 3 Tage in Berlin so verlaufen, dann könnt ihr gerne via Instastories zuschauen – ich versuche natürlich so viel wie möglich zu filmen und euch zu zeigen.

Außerdem habe ich mir fest vorgenommen, jeden Abend einen Post über den vergangenen Fashion Week Tag hochzuladen, inklusive dem Look des Tages – ich kann euch noch nicht versprechen, dass ich es schaffe, denn, ihr wisst ja wie das Leben so spielt, es trotzdem ab & zu noch eine Veranstaltung „dazwischen“ – oder die Müdigkeit ist einfach zu groß. Ich gebe mir aber größte Mühe!

Jetzt wünsche ich euch noch einen schönen Montagabend und eine entspannte Woche!

*in freundlicher Zusammenarbeit mit Lexington

EVENTS

TREND: FOSSIL Q HYBRID WATCH

Vor einigen Tagen bekam ich ein Paket von Fossil. Super schön verpackt, mit einer handgeschrieben Karte. „Viel Spaß mit deiner neuen Smartwatch“, stand darauf. Wenn ich an das Wort „Smartwatch“ denke,  so stelle ich mir eine schwere Uhr vor, die man jeden Tag aufladen darf und die nicht sonderlich stylisch aussieht, sondern eher casual. Die Erfindung dieser Uhr erleichtert vielen das Leben, einkommende Anrufe werden einem angezeigt, man kann die Schritte zählen lassen und man kann sogar den eigenen Schlaf tracken. Klar, dass eine Uhr, die so viele Funktionen hat, nicht sonderlich schön aussehen kann, oder?

Foto: Fossil

Meine Vorstellungen, was die Optik betraf, wurden beim Auspacken ganz schnell übertroffen: eine schlichte Uhr mit festem Zifferblatt, trendige Zahlen und ein modernes Design – und das soll eine Smartwatch sein? Um ehrlich zu sein, habe ich mich beim ersten Anblick wirklich gefragt: das soll tatsächlich eine echte Smartwatch sein? Die Uhr ist so leicht, dünn und stylisch – kann eigentlich nicht sein. Als ich mir dann aber die Anleitung durchgelesen habe und mich über die vielen Funktionen, die diese schmale Uhr tatsächlich besitzen soll, informiert habe, kam ich tatsächlich ins Grübeln – sollte diese Uhr das alles wirklich können, Respekt.

Also schaute ich mir ein paar Videos bei YouTube an, die einem ganz einfach die einzelnen Funktionen der neuen Fossil Q Hybrid Watch Accomplice erklären – in wenigen Minuten hatte ich alles eingerichtet und dabei, alle Funktionen auf Herz und Nieren zu testen – denn wenige Tage später stand das Fossil Event bei uns in München statt – speziell für diese neue Smartwatch.

Als es dann endlich soweit war und ich die Veranstaltungsräume dieses Events begutachten durfte, war ich kurze Zeit sprachlos: es war alles so wunderschön eingerichtet und dekoriert – genau mein Geschmack. Wir wurden alle supernett empfangen und ich für mich habe mich sofort pudelwohl gefühlt – als ich dann noch die neue Kollektion alle Smartwatches gesehen habe, war es um mich geschehen.

Foto: Fossil

Meine Fossil Hybrid Smartwatch Q Accomplice inLeder – Sand gibts hier.*

Doch bevor es um die Smartwatch ging, bekamen wir erstmal einen kleinen Kurs im „Acai-Bowl“ machen – ich gestehe an dieser Stelle, dass ich noch nie eine Acai-Bowl gegessen habe – geschweige denn dekoriert habe. Unter Bloggern ist diese Fruitbowl bereits mehr als beliebt und man sieht sie auf Instagram öfter als Justin Bieber – deshalb wurde es endlich Zeit, dass auch ich mal in den Genuss dieses Superfoods kam. Und ich war davon begeistert.

Ich hatte mir den Geschmack dieser Bowl ganz anders vorgestellt – schließlich soll diese ja Unmengen an guten Inhaltsstoffen besitzen – aber sie war tatsächlich super lecker! Dekoriert habe ich meine Acai-Bowl dann mit Blaubeeren, Kokosraspeln und Kakaostückchen, yummy!

Dann ging es ans Fotografieren und wir versuchten natürlich unsere Bowls ins beste Licht zu rücken – die ganze Aktion war perfekt von Fossil geplant und wir Blogger hatten nicht nur Spaß daran, unsere hungrigen Mägen wurden auch schnell gestillt und wir konnten uns auf sämtliche Informationen rund um die neue Smartwatch konzentrieren. Los gings!

Wir sahen zunächst einen kleinen Clip über „Instahusbands“ – also die armen Kerle, die immer die Fotos ihrer Freundinnen für Instagram machen. Bei diesem Clip musste ich sofort auch an meinen Freund denken – ich weiß, dass ich ziemlich (sehr!) anstrengend sein kann, wenn es ums Fotosmachen geht – und Streit kann man dabei leider nicht immer vermeiden. Gut, dass sich Fossil dafür etwas neues ausgedacht hat – und somit sämtlichen Instahusbands das Leben leichter und vor allem erträglicher macht.

Foto: Fossil

Wovon ich rede? Diese kleine aber feine Smartwatch besitzt tatsächlich einen Selbstauslöser – Sprachlosigkeit. Für mich, eine der drei besten Funktionen! Jetzt kann ich (und viele andere Blogger auch) mein Handy einfach irgendwo hinstellen und per Druck auf einen meiner drei Knöpfe an der Uhr (man kann selbst bestimmen, welche Funktion mit welchem Knopf ausgelöst wird) ein Selfie von mir machen. Diese Funktion ist nicht nur extrem praktisch, sie macht auch einfach Spaß!

Eine weitere Funktion, die ich sehr liebe, ist der integrierte Schrittzähler. Ich habe mir selbst ein Ziel von 10000 Schritten pro Tag gesetzt – die Uhr zählt jeden Schritt mit und dank der Fossil Q-App kann ich jederzeit meinen aktuellen  Schrittstand ablesen – und mich selbst immer wieder motivieren, doch noch die 10000 zu knacken.

Außerdem kann die Smartwatch auch meinen Schlaf tracken – fragt mich nicht, wie diese kleine Uhr das schafft, aber ich kann am nächsten Tag ganz genau sehen, wie viele Stunden und Minuten ich tief geschlafen habe und in welchen nicht. Ich finde das super spannend – ich hatte keine Ahnung, dass ich tatsächlich die meiste Zeit tief und fest schlafe – jetzt weiß ich es.

Doch was für mich die wohl nützlichste Funktion überhaupt ist: man kann in der App einstellen, dass sich die Zeiger bei einer Benachrichtigung einer ausgewählten Person auf eine Zahl stellen: ruft z.B. mein Freund, beginnt die Uhr zu vibrieren und alle Zeiger stellen sich auf 12 Uhr – bei meiner Mama auf 1 Uhr. Bis zu 6 Personen könnt ihr hier einstellen – und somit keinen Anruf mehr verpassen!

Foto: Fossil

Nachdem dann unser „Workshop“ vorbei war und wir uns mit allen Funktionen auseinandergesetzt hatten, bekamen wir noch die Möglichkeit uns für ein andersfarbiges Band zu entscheiden – was ich davor nämlich auch nicht wusste: die Bänder Uhr kann man in wenigen Sekunden ganz einfach selbst wechseln – und es gibt wirklich wunderschöne Farben! Ich habe mich für ein knalliges Pink entschieden – ein echter Farbklecks zu meinen sonst eher Schwarz/Weiß-lastigen Outfits.

Abschließend: Was soll ich sagen – ich bin von dieser Uhr wirklich mehr als überzeugt. Ich liebe sie und trage sie tatsächlich Tag & Nacht – nur zum Duschen nehme ich sie ab. Sie motiviert mich täglich meine 10000 Schritte zu schaffen und mein Freund ist mittlerweile vom Fotos machen auch entlastet – zudem verpasse ich einfach keinen Anruf mehr. Was will man mehr von einer Smartwatch? Ich bin jedenfalls superhappy, dass ich jetzt ein glücklicher Besitzer der Fossil Q Hybrid Watch Accomplice bin!

*in liebevoller Zusammenarbeit mit Fossil

Fashion

OUTFIT: DAS PERFEKTE ABSCHLUSSBALL-KLEID

Abschlussball.

Ist das nicht der schönste Tag im Leben eines jeden Mädchens? Man wartet zu Hause, dass der beliebteste Junge der Schule an der eigenen Haustür klingelt, nur um einen abzuholen. Während die Eltern dann ganz aufgeregt die Tür öffnen, kommt der große Augenblick, der Hollywood-Moment, in Zeitlupe und mit einer American Beauty-Musik unterlegt: man schreitet langsam aber mit erhobenem Haupt die Treppe hinunter, Stufe für Stufe, fühlt sich unübertreffbar schön und schaut in die sprachlosen Augen des Schwarms, der einen mit den Worten „Wow, du siehst wunderschön aus“ empfängt. Gemeinsam fährt man dann in der Limousine zum Abschlussball, wird von neidischen Blicken der anderen Mädchen empfangen und feiert dort die ganze Nacht bis man zur Abschlussballkönigin gekührt wird und die goldene Krone aufbekommt. Lamettaregen, Stagediving, eine jubelende Menge – Hach, es könnte alles so schön sein.

Leider hat uns Hollywood mit diesen Vorstellungen ziemlich was vorgemacht – denn in den meisten Fällen verläuft der Abend definitiv anders. Von Make-Up-Miseren bis hin zu Haarunfällen (Verbrennung 2. Grades nicht ausgeschlossen) über Ich-hab-einfach-nicht-das-richtige-Kleid-gefunden mit Verzweiflung und Tränen am Abend – ja, so ein Abschlussball verläuft nicht immer wie bei High School Musical und nein, wir breaken nicht free.

Wenn ich an meinen Abschlussball zurückdenke, so hieß dieser zunächst einmal nicht Abschlussball sondern ganz einfach Abiverabschiedung – klingt schon ziemlich nach Traumfabrik, oder? Dass dieser Tag ganz besonders werden musste, haben mir Hilary Duff und Lindsay Lohan ja bereits vorgelebt. Also hatte ich damals kaum Druck, das perfekte Kleid zu finden, mir die perfekte Frisur zu zaubern und diesen Abend zum besten meines Lebens zu machen. Nein. Überhaupt gar nicht.

Ich weiß noch, wie ich damals wie eine Verrückte nach DEM Kleid gesucht habe…ich war in sämtlichen Läden und Onlineshops, weil ich eine ganz genaue Vorstellung hatte, wie das Kleid auszusehen hatte. Ja sogar in Brautgeschäften war ich unterwegs – denn das Kleid sollte ursprünglich aus ganz viel Tüll bestehen und in einem leichten Nude/Rosa sein. Und tadaaa, am Ende wurde es etwas völlig unspektakuläres in Knallrot – trägerlos und kurz. Richtig ätzend.

Meine Schuhe waren im Nachhinein gesehen ein echtes No-Go – Rot und Lack. Und Rund. Wie zwei Liebesäpfel von der Wiesn. Wenn ich die Bilder meiner Abiverabschiedung meinem Freund zeige, lacht er mich nur aus. Und sagt mir ernsthaft, dass solche Schuhe „ja so gar nicht gehen“ – ja im Nachhinein ist man immer schlauer. Fassen wir also meinen Abilook mal in drei Worten zusammen: Es. War. Schlimm.

Der Abend verlief recht unspektakulär, man traf sich in der großen Halle, bekam irgendwann ziemlich am Ende (Nachname: Seibold) sein Abizeugnis (Zum Glück, ich hab wirklich bestanden, jetzt ist es offiziell, Mama, Papa, ihr könnt endlich mal stolz auf mich sein!) und ging dann weiter zur wenige Minuten entfernten Location, bei der es dann Essen (Bratwürste!) und Trinken (Bier!) gab. Für mich gabs den ganzen Abend nur Cola und außer ein paar Gesprächen (Na, was machst du dann jetzt so nach dem Abi?) ist auch nichts wirklich spannendes passiert. Es wurde ein bisschen getanzt, Spaß gemacht und dann ging es gegen 2 Uhr nach Hause…kein magischer Moment, keine Krone, kein Lametta. Kein Zac Efron.

KLEID – Orsay* /  here

SCHUHE – Orsay* /  here

TASCHE – Orsay* /  here

War es deshalb ein schlechter Abend? War ich enttäuscht? Nein. Würde ich dieses Jahr noch einmal Abi schreiben (und glaubt mir, das will ich ganz sicher nicht), dann würde ich mir selbst einen Tipp geben: mach! dir! keinen! Stress!

Schieben wir unsere Hollywood-Vorstellung einfach mal bei Seite. An unserem Abschlusstag verbringen wir tolle Stunden mit unsere Familie, unseren Freunden und unseren jetzt ehemaligen Klassenkameraden. Wir tragen unser Abizeugnis stolz wie Bolle vor uns her und wissen: jetzt beginnt das Leben. Die ganze Welt steht uns offen, wir haben es selbst in der Hand. Ob wir nun nach Honolulu ziehen wollen und dort eine eigene Limo-Bar aufmachen wollen oder wir uns für ein anstrengendes Jura-Studium (fragt mich nicht, wieso ich das gemacht habe) entscheiden – wir selbst treffen diese Entscheidung. Wir haben von nun an die Freiheit, in die Welt zu gehen und uns selbst zu finden. Und dieser Tag sollte gefeiert werden, oder?

Nichtsdestotrotz stimme ich allen Mädels zu, die an diesem Abend besonders schön aussehen wollen, es soll trotzdem etwas besonderes sein. Und auch wenn wir nicht die Mähne von Vanessa Hudgens besitzen oder die Figur von Ashley Tisdale – an diesem Abend sind wir unser eigener Star.

Wie sollte man also am besten vorgehen, wenn man einen solchen Abend outfittechnisch planen will? Mein Tipp: holt euch Inspiration! Nicht umsonst haben meine drei Mädels Sassi, Vivian, Emma und ich diese Kampagne gestartet – wir möchten euch zeigen, dass es tausend Wege gibt, sich für seinen Abiball zu stylen – ganz egal, welcher Typ ihr seid. Gemeinsam mit Orsay haben wir vier uns jeweils einen ganz eigenen Look zum Thema „Abiball“ zusammengestellt – ich finde es unglaublich, wie unterschiedlich jede von uns diesen Look interpretiert.

ACHTUNG GEWINNSPIEL!

Ihr könnt übrigens auch abstimmen, welcher Look euch am besten gefällt! Dazu einfach auf den Instagram-Channel von @orsay schauen, @orsay folgen und unter eurem Lieblingslook einen Kommentar hinterlassen – fertig! Unter allen Kommentaren unter dem Siegerbild wird ein Partylook von Orsay für dich und deine beste Freundin verlost, zusätzlich bekommt ihr dazu eine Shoppingberatung in einem Orsay eurer Wahl. Außerdem bekommt ihr beide noch ein Beautyset von LOR’DE SAY mit jeweils 3 Produkten. Teilnehmen könnt ihr ab jetzt bis Samstag, 17.06. um 23:59. Alle Gewinnspielbedingungen findet ihr übrigens hier.

Hier gelangt ihr zu den Beiträgen der Mädels:

Emma, Sassi und Vivi.

Hätte ich die Chance, nochmal meinen Abiball-Look zu stylen, dann würde er wohl ähnlich, wie mein Orsay-Outfit ausfallen: ein Midikleid mit Spitze, nudefarbene Schuhe und eine auffällige Tasche – wenn es abends dann dunkel und kühler wird, kann man sich einfach einen Mantel überwerfen, der dazu auch noch super stylisch aussieht.

Mädels, solltet ihr gerade in eueren letzten Prüfungen stecken wünsche ich euch natürlich nur das Beste dafür, macht euch in diesem Fall erstmal Gedanken über Mathe, Deutsch oder Englisch – das perfekte Outfit für euren ganz besonderen Abend findet ihr trotzdem – und dann breaken wir endlich free!

*in liebevoller Zusammenarbeit mit Orsay

EVENTS Fashion

EVENTS: WITH HUAWEI IN BARCELONA

Das Bloggen war für mich immer nur ein Hobby, eine große Leidenschaft, in die ich unglaublich gerne viel Zeit investiere. Sei es morgens um 7 oder nachts um 2 – das ist egal, solange es mir Spaß macht und mich weiterbringt.

Vor zwei Wochen hatte ich dann wirklich das Gefühl, dass sich die ganze harte Arbeit (ja, es ist wirklich hart, auch wenn es so viel Spaß macht) irgendwie lohnt – denn zum ersten Mal wurde ich tatsächlich eingeladen, in ein anderes Land mit zu reisen – und zwar mit vielen der größten Bloggern, die wir hier in Deutschland haben. Und das auch noch von Huawei. Sprachlosigkeit.

Huawei kennt man mittlerweile in Deutschland – ein Handyhersteller, der zunächst eher Technik für viele andere Anbieter hergestellt hat. Fast jeder zweite Deutsche hat schon einmal Huawei benutzt – in unterschiedlichen Formen. Krass, oder?

Als ich die Mail bekam, dass ich mit nach Barcelona zu einem Workshop für das neue Huawei P10-Handy fliegen darf, könnt ihr euch bestimmt vorstellen, wie ich vor dem Laptop saß. Erst einmal etwas verwundert (ging die Mail wirklich an mich?), dann extrem hysterisch (OMG! OMG OMG!) und dann einfach nur unfassbar glücklich. Gleich hab ich also mein Handy genommen und angerufen, alles ausgemacht und wenige Tage später gings los – nach Barcelona!

Vorher stand natürlich auch das leidige Thema „Was nehm ich mit? Was zieh ich an?“ an – das so ziemlich unnötigste an einer Reise, das aber oftmals auch darüber entscheidet, wie wohl man sich dabei fühlt. Im Nachhinein darf ich wieder sagen: ja, ich habe mir wohl zu wenig Gedanken darüber gemacht – oder ich besitze einfach zu wenig Klamotten…“Ich hab einfach nichts zum Anziehen“.

Am Flughafen in München angekommen, traf ich gleich auf ein paar weitere Bloggermädels – eines kurz vorab: ich war definitiv die Bloggerin mit den wenigsten Followerzahlen laut Instagram auf dieser Reise – das hat mich natürlich überhaupt nicht eingeschüchtert, neeeein. Aber die Mädels waren alle super nett und nach einem kurzen Smalltalk gings los in den Flieger und ab nach Spanien.

Am Flughafen wurden wir von einem Bus abgeholt und zum ersten Hotel gebracht – 2,5 Stunden von Barcelona entfernt. Das Städtchen, in dem wir unsere erste Nacht verbringen durften, war wirklich süß und hatte so viele instagramable Häuser – klar, dass wir dort auch das Outfit vom heutigen Blogpost schießen mussten. Nach dem ersten Check-In gings relativ flott zum Abendessen mit allen anderen Bloggern. Dort bekamen wir nicht nur das neue Huawei P10 (darf ich das wirklich behalten?), sondern auch ein richtig krasses (darf ich das schreiben?) Abendessen – für mich als kleiner Bauer vom Land (so bezeichne ich mich ab und zu) waren das natürlich total exotische Delikatessen – und auch wenn ich in den meisten Fällen keine Ahnung hatte, was ich da wirklich esse, war es einfach nur richtig lecker und wir hatten alle tolle, erste Gespräche.

Nach der ersten Nacht ging es dann auch gleich los ins benachbarte Weingut, eine glamouröse Anlage, von der man im ersten Moment denken könnte, dass hier ein architektonisches Meisterwerk steht. Wahrscheinlich ist das auch so. Hier durften wir zum ersten Mal das neue P10 testen – das besitzt nämlich 2 Kameras und ist in einer Zusammenarbeit mit dem Handyhersteller Leica entstanden – die Sterne standen also gut.

Ich als alter iPhone-Vergötterer muss wirklich gestehen: ja, das P10 macht wirklich unglaublich gute Bilder. Es gibt tatsächlich viel mehr Einstellung als bei meinem jetzigen iPhone 7 – und man kann im sogenannten „Profimodus“ so viele Fotodetails einstellen – neben Langzeitbelichtung und einem Fokus-Verfolger gibt es noch gefühlt tausend Möglichkeiten, seine Motive zu fotografieren. Wir hatten das Glück mit dem Fotografen Robert Grischek arbeiten zu dürfen – von ihm bekamen wir nicht nur zahlreiche Tipps, wir wurden auch selbst von ihm fotografiert – eine große Ehre für mich.

Nach dem Workshop gings auch direkt wieder zum – na, ihr ahnt es – Essen! Und auch dieses Mal gab es natürlich nur das Feinste vom Feinsten. Kurz darauf ging mit dem Bus dann wieder zurück nach Barceeeelonaaa (ich hab bei dem Wort immer das gleichnamige Lied von Ed Sheeran im Kopf).

Dort angekommen war ich zum gefühlt 100. Mal sprachlos – unser Hotel befand sich mitten in der Innenstadt – nur 10 Gehminuten vom Hafen entfernt. Und beim Anblick des Zimmers und der gesamten Hotelanlage flog mir nur ein Wort im Kopf herum: Luxus! Unglaublich. Ich wäre am liebsten in das Zimmer eingezogen. Aber dafür blieb nicht genug Zeit, denn es ging direkt wieder nach draußen in die Inennstadt von Baaaarceeelooonaaa (sorry!) – zum Fotografieren! Hier hat es auch super viel Spaß gemacht, die Locations waren einfach perfekt! Besonders gut konnten wir hier die Langzeitbelichtung ausprobieren – bei dem Verkehr und den ganzen City Lights war das absolut kein Problem!

Als es dann zu spät wurden und wir wieder zurück ins Hotel gingen gab es – Trommelwirbel – wieder Essen! Und auch hier: ein Fest der Sinne für mich als bekennender Nicht-Gourmet. Unbelievable. Nach dem Gaumenschmaus bekamen wir nochmal die Möglichkeit, alle Bilder, die heute geschossen wurden zu sehen – begleitet von Kommentaren und Tipps des Fotografen. Das Ganze hätte noch länger gehen können, wäre ich nicht fast im Stehen eingeschlafen. Also ging es dann nach der herzlichen Verabschiedung von allen Mitwirkenden für mich ins ziemlich flauschige Bett – für 3 Stunden.

Dann gings nämlich mit dem Taxi schon wieder zurück zum Flughafen – back to good old cold(!) Munich – und ich war nicht nur um eine unglaublich tolle Reise und Erfahrungen reicher, sondern auch um einige neue Bekanntschaften mit anderen Bloggern. Ich bin einfach nur unsagbar dankbar, dass ich diese knapp 3 Tage erleben durfte – Danke Huawei!

HOSE – h&m /  here

PULLI – h&m /  here

MANTEL – h&m /  here

SCHUHE – Mango / similar  here

TASCHE – Karl Lagerfeld / here

SONNENBRILLE – RayBan

Fashion

TREND: MYBAGFACTORY

„Diamonds are a girls‘ best friend“ ist ja sowas von von gestern – die moderne Frau von heute braucht keine Diamanten, nein. Die moderne Frau braucht Taschen. Und zwar ganz besondere.

Wenn ihr mal ganz ehrlich zu uns sind, dann gibt es nur wenige Accessories, bei denen unser Mädchenherz höher schlägt, als bei Taschen. Man braucht sie in sämtlichen Farben, Stoffen, Größen und: Marken. Ich hatte in den letzten Jahren das Gefühl, dass nur eine Designertasche eine „gute“ Tasche ist – je bekannter der Name, desto besser, ob die Tasche einem dann auch wirklich gefällt ist wohl eher Nebensache – Hauptsache sie kommt auf den Bildern super an und die Follower feiern einen dafür.

Ich will damit auf keinen Fall etwas gegen die jenigen sagen, die sich eine solche Tasche leisten können – sei die Lage jetzt so, dass man mehrere Monate auf die neue Designertasche gespart hat, oder dass Mummy oder Daddy einfach viel Geld haben. Das einzige, was ich an dieser Lage schade finde, ist, dass die „kleineren“ Marken dadurch einfach immer mehr in den Schatten gelangen – und das in den meisten Fällen leider völlig unbegründet.

Oftmals ist es doch so, dass man an einer Bloggerin oder einfach einer Frau mit gutem Stil eine Tasche sieht, und keine Ahnung hat von welcher Marke sie ist – denn das Logo sticht einem nicht sofort ins Auge. Mir ist es schon so oft passiert, dass ich dann einfach gefragt habe, von welcher Marke diese Tasche denn ist – und bekam oftmals Antworten, mit denen ich nicht gerechnet habe – in den meisten Fällen waren es Marken, die ich einfach (noch) nicht kannte. Leider.

Wer sich mit manchem meiner Worte identifizieren kann, höre jetzt mal aufmerksam zu, denn ich habe einen Onlineshop gefunden, der das alles vereinbart: außergewöhnliche Taschen mit super Qualität, bezahlbar und: personalisierbar!

Die Rede ist von myBAGFACTORY – einem mir bislang noch eher unbekannten Onlinestore. Denn dort gibt es für wirkliche jede Frau die richtige Tasche. Ob Clutch, Handtasche oder Crossbody – hier bleiben tatsächlich keine Wünsch unerfüllt.

Was aber das Besondere ist? Ja, ihr habt richtig gelesen: ihr könnte eure Taschen auch personalisieren lassen. Mit eurem Namen, einem Spruch, einem besonderen Wort – das macht euch nicht nur einzigartig, sondern lässt auch jede Designertasche, die man schon 1000 Mal auf jedem Instagramaccount gesehen hat, alt aussehen.

Ich habe mich bei meiner Tasche für eine schwarze Crossbody-Tasche entschieden, die man gleichzeitig auch als Clutch verwenden kann – perfekt, oder? Egal ob ein Stadtbesuch, bei dem es auch mal Shoppingqueenmäßig-schnell werden kann, oder einer edlen Abendveranstaltung – dabei sein kann diese Tasche immer. Außerdem kann man sie zu allem kombinieren, denn ja, ich habe mich mal wieder für eine schwarze Tasche entschieden, ich kann einfach nicht anders, Schwarz zieht mich einfach magisch an.

Wenn ihr jetzt also entweder noch auf der Suche nach einem ganz besonderen Geschenk für Mutti seid (ja, sie liebt bestimmt auch Taschen!) oder euch einfach mal wieder selbst etwas gönnen wollt: myBAGFACTORY ist auf jeden Fall ein Geheimtipp!

Meine Tasche von Feynsinn findet ihr übrigens hier.

*in freundlicher Zusammenarbeit mit myBAGFACTORY

Fashion

OUTFIT: JEANS JACKET AND BLACK AND WHITE

Seit meinem letzten Post ist nun eine Woche vergangen – das Wochenende im Bachmair Weissach war so entspannend – und doch so schnell wieder vorbei. Zurück im Alltag in meiner Lieblingsstadt München, das Osterfest ist schon wieder vorbei. Ich persönlich freue mich an Ostern weniger auf irgendwelche Geschenke – mehr auf die Tatsache, dass ich nach 6-wöchigem Entzug endlich wieder Schoki essen darf. Warum ich mich selbst immer „quäle“?

Seit vielen Jahren ziehe ich die Fastenzeit knallhart zusammen mit meinem Daddy durch Ursprünglich war das eigentlich als eine Art Diät gedacht – weniger Süßigkeiten, weniger Kalorien, sprich: weniger Gewicht! Aber ha, vergesst es. Ich bin in Sachen Abnehmen einfach ein echter Loser – ich esse in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag zwar wirklich nichts Süßes (dazu zählen auch Chips, Gummibärchen, Kakao, Pudding und Kuchen), dafür aber umso mehr Fast Food. Was es mir dann wirklich bringt bzw. gebracht hat?

Ich beweise mir jedes Jahr aufs neue, dass ich auch auf etwas verzichten kann. Da ich weder rauche noch Alkohol trinke, kommen also diese beiden typischen Fastenprodukte bei mir nicht in Frage. Da ich aber unglaublich verliebt in diese ganzen kleinen süßen Sachen und auf-dem-Weg-Snacks bin, entscheide ich mich jedes Jahr aufs neue dafür.

Leider zähle ich zu den Menschen, die sehr schnell gestresst sind und sich oft selbst mehr Stress machen, als es eigentlich nötig ist. Zumindest glaube ich das. Ein, zwei Stückchen Schokolade, den ein oder anderen Keks braucht es da schon mal zwischendurch. Aus diesem Grund ist es für mich jedes Jahr aufs neue eine kleine persönliche Herausforderung, diese 6 Wochen wirklich auszuhalten und nicht rückfällig zu werden – sofern man bei einer Süßigkeiten-Diät überhaupt von sowas sprechen kann.

Aber wenn dann endlich der Tag der Tage kommt (und der kommt bei mir definitiv um 00:00 Uhr) darf dann endlich der Löffel ins Ben & Jerry’s-Eis getaucht werden und die Raffaelo-Packung aufgerissen werden. Der Geschmack von Schokolade nach 6 Wochen wiederstehen – glaubt mir, er ist unbezahlbar.

Leider ist mir am ersten Tag dann immer relativ schnell schlecht, so viel Süßes auf einmal ist mein Körper dann doch nicht mehr gewohnt. Trotzdem hält die wieder neu gefunden Freude einige Tage danach noch an. Auch wenn es seltsam ist, den Kühlschrank aufzumachen und erstmal zu denken „Stop, der Schokopudding darf nicht angefasst werden“, obwohl man offiziell wieder „darf“. Aber ja, so ist das bei mir mit der Fastenzeit.

Aber kommen wir doch mal auf das heutige Outfit zu sprechen. Ich trage eine Jeansjacke. Ja, wenn ich das so schreibe, kann ich es irgendwie fast selbst nicht glauben. Wann habe ich angefangen, Jeansjacken wieder gut zu finden? Ich dachte, mit diesem Thema wäre ich durch?

Ich glaube es liegt daran, dass ich irgendwie eine Art „Trauma“ bei meiner letzten Jeansjacke erlitten habe. Diese war hellblau – und hatte im Nachhinein betrachtet eine unglaublich hässliche Nuance. Die Jacke auf diesen Bildern habe ich mir – ich schäme mich ein bisschen es zu erzählen – von meinem Freund geliehen. Denn ja, manchmal bin ich mit meinem Kleiderschrank ziemlich am Ende und habe, wie so ziemlich jede Frau, nichts zum anziehen.

Lustigerweise hat mir die Jacke auf Anhieb super gefallen – von der Farbe und vom „Oversize-Schnitt“, der ja eigentlich für Männer normal ist. Jetzt bin ich auf der Suche nach einer ähnlichen – denn angezogen sind mir die Ärmel doch etwas zu lang.

Ansonsten gibts von meiner Seite aus nicht viel Neues zu erzählen – ich wünsche euch eine tolle Woche!

SCHUHE – Mango /  here

UHR – Fossil / here

HOSE – forever21 / similar here

T-Shirt – h&m / similar here

JACKE – Zara Men / similar here

TASCHE – Hieleven / here

SONNENBRILLE – RayBan

TRAVEL

TRAVEL: HOTEL BACHMAIR WEISSACH

Wenn es etwas gab, dass ich in den letzten Wochen dringend gebraucht habe, dann war das definitv ein entspanntes Wochenende. Einfach mal loslassen, den Kopf abschalten, relaxen. Einfach mal der stressigen Stadt entfliehen und ganz weit weg fahren.

Ganz so weit ist es dann doch nicht geworden, denn nur knapp eine Stunde von München entfernt liegt der wunderschöne Tegernsee. Umgeben von den großen Bergen, den ländlichen Häusern und ganz viel Ruhe hat man wirklich das Gefühl, dass die Welt hier noch in Ordnung ist. Inmitten dieser Landschaft liegt das Designhotel Bachmair Weissach.

Bevor ich damit beginne, euch von meinem Wochenende dort zu erzählen, muss ich gestehen, dass ich mich wie ein kleines Kind auf diese Tage gefreut habe. Natürlich habe ich mir online Unmengen an Bildern vom Hotel angeschaut – und die haben die Vorfreude natürlich nur noch gesteigert.

Endlich war es dann soweit und wir fuhren Richtung Tegernsee. Uns strahlte die Sonne entgegen wie noch kein Mal in diesem Jahr. Schon als wir die ersten Stücke vom Tegernsee sahen, wurde uns klar, wie dringend wir wirklich mal einen Tapetenwechsel gebraucht haben. Angekommen im Hotel Bachmair Weissach: ohne Übertreiben zu wollen, aber wir beide waren im ersten Moment erstmal sprachlos. Der Name „Designhotel“ trifft hier mehr als zu. Luxus meets Bayrisch – diese Mischung ist nicht nur wunderschön, sondern wirkt auch gleich super gemütlich.

Als erstes fiel uns natürlich der übergroße Kronleuchter und die wunderschöne Lobby auf: hier kann man relaxen, ein Buch lesen oder einfach einen leckeren Drink genießen. Zudem gibt es hier das ganze Wochenende ab 16:00 Uhr ein kleines bayrisches Buffet mit Brezn, Obatzda und Wurst – und wir haben es auch wirklich jeden Tag besucht.

Uns wurden gleich die Koffer abgenommen und ein sehr netter, älterer Herr zeigte uns einige Teile des Hotels und natürlich unser Zimmer. „Wow“, „Wow“, „Wow“. Ich glaube der Mann dachte, das einzige Wort, das wir sprechen können wäre „Wow“ – aber ja, es beschreibt ziemlich genau unser Zimmer und all die kleinen Details die es in sich hatte. Eine Minibar, ein großes, modernes Bad und einen Ausblick auf den Whirlpool draußen. Wir waren baff.

Klar, dass wir nach so viel Sprachlosigkeit natürlich auch den Rest des Hotels begutachten wollten. Das Bachmair Weissach verfügt über mehrere Häuser, einen großen Park und eigene Restaurants. Direkt durch das Gelände fließt ein eigener kleiner Bach und einige kleine Brücken führen darüber. Man hat hier viele Möglichkeiten zu entspannen und einfach dem Alltag zu entfliehen.

Wir waren also auf Entdeckungstour und entdeckten die hauseigenen Restaurants. Da gibt es den Gasthof zur Weissach, in welchem wir an unserem zweiten Tag ein unglaubliches 5-Gänge Menü zu essen bekamen. Vom Brotsalat mit Ziegenkäse über Bärlauchsuppe bis hin zu Kalbsrücken und einem Eis-Dessert war alles dabei. Ich muss an dieser Stelle sagen, dass ich (als Kind vom Dorf) solche Menüs überhaupt nicht kenne und davon einfach nur mehr als positiv überrascht war.

Ein paar Schritte weiter kommt man zur Mizu-Bar. Bar? Ja – das erst vor Kurzem eröffnete Sushi-Restaurant verfügt auch über eine Bar. Man kann sich also in beiden Räumen niederlassen und entweder zum Essen einen Drink bestellen oder aber zum Drink Sushi. Für mich auch eine ganz neue Idee, die ich aber wirklich gut finde. Am ersten Tag hatten wir das Glück, hier ebenfalls ein 5-Gänge-Menü erleben zu dürfen. Ich schreibe bewusst „erleben“, denn auch hier waren wir von der Auswahl der einzelnen Gerichte begeistert.

Aber mein Lieblingsort im ganzen Hotel ist definitv der Pavillon. Kaum betritt man hier dieses große, helle Gebäude hat man das Gefühl, man betritt eine andere Welt. Lichtdurchflutet und fast alles in Weiß – genau mein Geschmack.

Die Lampen, die Tische, die Deko – hier hat einfach alles gestimmt. Als wir diesen Raum zum ersten Mal betreten haben, war er völlig leer – es war nämlich 16: 00 Uhr und wir waren auf unserer Entdeckungstour. Ich habe mich sofort verliebt – dabei hab ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Ahnung gehabt, was mich dann am nächsten Tag zum Frühstücks-Buffet erwarten sollte.

Denn hier gab es einfach alles. Alles. Ich glaube, dass ich noch nie so ein gutes Buffet gesehen und gegessen habe. Nicht nur, dass es eine unglaublich große Auswahl gab (nur als Beispiel: es gab sogar Honig direkt aus der Wabe!), man hatte auch die Möglichkeit, sich z.B. Pfannkuchen oder Omelette aus der Karte zu bestellen, frisch gepresste Säfte on top! Ohne übertreiben zu wollen, aber diese 3 Stunden, die wir an diesem Wochenende dort verbracht haben, waren einfach zauberhaft!

Besonders möchte ich hier nochmal kurz auf das Personal (und besonders auf die nette Frau, die „meine blaue Bluse so hübsch fand“) eingehen: ich hatte das Gefühl, als würde meine Mama mir das Frühstück machen. So freundlich und zuvorkommend!

Ich habe mir übrigens an beiden Tagen Pfannkuchen bestellt – einmal mit Zucker und einmal mit Apfelmuss. Dazu gabs dann auch noch Croissant, Joghurt mit frischen Früchten, Orangensaft und Latte Macchiato. Besser kann man in den Tag wirklich nicht starten.

Nicht zu vergessen ist allerdings auch der Spa-Bereich. Auf über 1000qm bleibt hier wirklich kein Wunsch offen. Perfekt für zwei gestresste Stadtmenschen, wie mein Freund und ich eben welche sind.

Von der großen Sauna, über das Blüten-Dampfbad haben wir wirklich alles ausprobiert. Der gesamte Bereich ist wunderschön eingerichtet und man hier wirklich abschalten. Es gibt genügend Liegen, die nach einem heißen Saunagang zum Schlafen und Relaxen einladen. Die Einladung haben wir natürlich mehrmals angenommen.

Was ich auch richtig schön fand: es gab immer ein paar getrocknete Früchte und Gurken- oder Orangenwasser. Man konnte auch aus einer Vielzahl angebotener Massagen wählen. Wir hätten gerne eine gemacht, aber das haben wir dann irgendwie vom ganzen Entspannen vergessen.

Superschön war übrigens auch der überdachte Pool: hier war nicht nur die Wassertemperatur angenehm (ich bin da etwas empfindlich), auch das ganze Ambiente hat einfach gestimmt. So haben die liebe Sassi von www.besassique.com (wir wussten vorher schon, dass wir beide zum gleichen Zeitpunkt im Bachmair Weissach sind) einfach mal den Samstagvormittag genutzt und haben ein kleines Fotoshooting veranstaltet. Ihren Beitrag findet ihr übrigens hier.

Am letzten Tag durften wir uns noch Fahrräder vom Hotel ausleihen und haben ein wenig die Gegend erkundet. So eine tolle Landschaft. Man findet hier einfach nur Ruhe und ein richtiges „Landleben“. Wir sind kurz zu einer Käserei in der Nähe geradelt und haben uns anschließend nochmal den Tegernsee angeschaut. Das war einfach der perfekte Abschluss für dieses unvergessliche Wochenende.

Wer also wirklich mal Entspannung und Luxus in einem sucht, der ist im Hotel Bachmair Weissach bestens aufgehoben!

*dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Hotel Bachmair Weissach (www.bachmair-weissach.com)

Fashion

OUTFIT: BLACK AND WHITE

 

Heute gibt es wieder einen neuen Look für euch – und er ist sooo typisch ich! Viel Schwarz, viel Weiß, wenig Muster und alles schön Clean gehalten. Ja, so würde ich wohl meinen „Stil“ bezeichnen. keine Ahnung wieso, aber wenn ich einkaufe, greife ich immer wieder zu ähnlichen Teilen mit ähnlichen Schnitten und ähnlichen Mustern. Aber ist es nicht irgendwie trotzdem gut, eine „klare“ Linien zu haben was den eigenen Modegeschmack betrifft?

Freundinnen zeigen mir oft irgendwelche Schuhe, Jacken, wasauchimmer und sagen immer: „das ist so typisch Lisa!“ – und wisst ihr was? Es stimmt in den meisten Fällen. Anscheinend ist meine Stilrichtung auch nach Außen hin recht eindeutig zu erkennen.

Aber ich will in meinem heutigen Post gar nicht so sehr auf das Outfit eingehen, sondern euch gerne von meinem Ausflug am Wochenende nach Mannheim erzählen. Dort war ich nämlich auf einem Bloggertreffen von sengaa eingeladen. Ich hab nicht nur Superglück eine wahnsinnig tolle Freundin zu haben, sie hat mich auch noch dorthin begleitet – und der ganze Trip wurde für uns beide ein kleines Abenteuer.

Los gings bereits am Freitagmorgen – nämlich um 7 Uhr. Da ging nämlich mein Bus von München nach Nürnberg, von dort aus dann weiter nach Mannheim. Frisch das Hotel bezogen gings auch schon los zum ersten Treffen im Headquarter und somit zum ersten Aufeinandertreffen mit den anderen Bloggern. Soll ich ehrlich sein? Mir ging echt ziemlich die Pumpe. Viele kennt man natürlich aus Instagram, man kommentiert gegenseitig die Fotos und liket was das Zeug geht. Wenn einem aber der andere dann tatsächlich mal gegenübersteht – hui. Aus „Hey, cooler Style, Bro!“ wird dann auf einmal „Hi, ich bin XY“.

Ich muss aber sagen, dass meine ganzen Bedenken völlig grundlos waren, denn mit den meisten verstand ich mich auf Anhieb gut. Es waren auch viele neue Gesichter dabei, mit denen man aber superschnell ins Gespräch gab. Nach dem Abendessen in einem absolut instagramable (ihr wisst, wie ich das meine) Restaurant im 5. Stock gings dann nochmal los in eine Bar gleich in der Nähe – meine Freundin und ich waren aber so platt, dass wir um kurz nach 12 zurück ins Hotel gingen.

Der nächste Tag begann mit einem Workshop zum Lederarmband-Basteln. Oh und wie ich mich da mal wieder überschätz habe…Dass ich als Kind gerne gebastelt hab, und damit meine ich wirklich gerne, hat mir hier so gar nichts gebracht. Mein „Werk“ war am Ende nur ein Haufen voll Stoffkleber – und ich deprimiert wie eh und je. Weiter ging es danach in die Mannheimer Innenstadt – in einen Laden in welchem wir Sonnenbrillen aufprobieren, shooten und uns stylen lassen konnten. Und(!): es gab endlich mal Pizza zum Mittagessen. Auf einem Event. Auf einem Bloggerevent. Ok, verinnerlicht das kurz. Weiter.

Der letzte Punkt war dann ein Treffen in einem großen Shoppingzentrum, in welchem wir eine Aufgabe bekamen: einen Boomerang an unserem liebsten Platz machen. Gar nicht so einfach für uns. Kurz danach ging es noch zum „letzten Abendmahl“, bei welchem ich mir eine große Portion Süßkartoffelpommes mit Trüffelöl gegönnt habe. Nein. ich bin sonst kein Fan von Trüffeln. oder Kaviar. Ich sag jetzt nur: Pizza.

Danach ging es dann auch schon wieder zurück nach Hause und nach einer sage und schreibe 12-stündigen Heimfahrt war ich dann auch ziemlich froh wieder zu Hause zu sein. Alles in allem war es ein tolles Event, das ich auf einen Fall hätte missen wollen!

So, das wars mal wieder von mir. ich wünsche euch noch eine tolle Woche!

 

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Photos: Ben Glauss