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EVENT: BARNÄNGEN – LIVE LAGOM

L A G O M.

5 Buchstaben. Ein Wort. Und so eine große Bedeutung.

‚Lagom‘ ist ein Wort aus dem Schwedischen, für das es keine direkte Übersetzung ins Deutsche gibt. Es bezeichnet eine in Schweden weit verbreitete Einstellung zu vielen Dingen: Abneigung gegen Extreme, Bevorzugung des gesunden Mittelmaßes. So viel laut Wikipedia.

Barnängen hat ‚Lagom‘ so definiert: Nicht zu viel, nicht zu wenig. Nicht zu erwachsen, nicht zu kindisch. Nicht zu ernst, nicht zu albern – man könnte es mit „eben genau richtig“ gleichsetzen.

Wenn ich eines in meinen drei Tagen in Schweden gelernt habe, dann ist es die Art, mit mehr Leichtigkeit an Dinge heranzugehen. Unbeschwerter, freier, mit weniger Angst. Denn irgendwie wird es am Ende „genau richtig“ werden.

B A R N Ä N G E N

ist eine der bekanntesten, schwedischen Marken. Bereits seit 1868 kennt man Barnängen in Schweden – jetzt kommt die traditionelle Marke auch endlich nach Europa und in unsere Regale.

Das Design der Marke ist ganz schwedischlike minimalistisch – in meinen Augen also ein richtiger Volltreffer. Eben nicht zu viel Schischi, nicht zu wenig Design – eben, genau – richtig. In den zwei neuen Barnängen Linien gibt es 11 verschiedene Produkte. Neben den klassischen Hautpflegeprodukten wie Body Lotions und Body Balm gibt es auch neuartige, wie z.B. das Midsommar Glow Body Öl. Was mir besonders gut an allen Produkten gefällt: die Duftsorten. Neben Hafermilch gibt es auch Moltebeeren und Holunderblüte. Beim Eincremen fühlt man sich quasi direkt nach Schweden versetzt und spürt den ‚Lagom‘-Spirit – alles fühlt sich so leicht und unbeschwert an.

Zu kaufen geben wird es Barnängen unter anderem auch bei dm – na, wenn das kein Grund ist unserem Lieblingsdrogeriemarkt mal wieder einen Besuch abzustatten und uns mit den neuesten Barnängen-Produkten einzudecken! Psst: meine Lieblingsprodukte sind übrigens das Midsommar Glow Body Öl und die Caring Body Lotion mit Hafermilch.

Barnängen findet ihr übrigens auch unter folgenden Channels:

Instagram

Facebook

Website

S T O C K H O L M

war immer eine der Städte, die ich unbedingt mal besuchen wollte. Ich kann mir selbst nicht genau erklären wieso, aber ich fühle mich einfach zu nördlichen Länder mehr hingezogen, als zu südlicheren. Vielleicht liegt es daran, dass wir als Kinder immer Urlaub an der Nordsee gemacht haben und ich mich immer an der rauen Meeresbrise erfreuen konnte – der Geruch von salzigem Wasser, der kalte Wind, die entspannten Menschen – all das fühlte sich seltsamerweise immer wie „nach Hause kommen“ an, denn wir waren tatsächlich fast jedes Jahr dort.

Vielleicht versuche ich auch deshalb mich mehr und mehr dem skandinavischen Style hinzugeben. Schlichte Schnitte, viel Oversize und diesen „Ich-hab-mir-nur-schnell-irgendwas-angezogen“-Look, der so lässig wirkt und trotzdem in sich vollkommen stimmig ist. Für mich einfach faszinierend. Und einfach mein Ding.

Stockholm an sich ist genau so eine Stadt, in der all diese Dinge vereint sind. Ich habe mich von der ersten Sekunde an mehr als wohl gefühlt. Die Stadt ist stilvoll, freundlich, entspannt, traditionell und trotzdem modern. Wer von euch noch nicht dort war und mit dem Gedanken spielt, hinzufahren: tut es.

H O B O .

Aber kommen wir zurück zum Event: wir wurden nach unserer Landung am Stockholmer Flughafen mit einem Shuttle abgeholt und zum Hotel gefahren. „HOBO“ sollte unser neues zu Hause für die nächsten 3 Tage werden. „WOW“ hätte aber definitiv besser gepasst. Denn zentraler, stylischer und beliebter hätte das Hotel zu dieser Zeit wohl nicht sein können. Die Zimmer waren wunderschön eingerichtet, verspielt, aber minimalistisch. Der Ausblick vom Bett aus war grandios und die 2 Minuten zu Fuß in die süßen, kleinen Gassen der Fußgängerzone einfach perfekt.

Auch das Frühstück dort war ein Genuss. Neben extra frisch gebrühtem Kaffee gab es auch schwedische Delikatessen, wie z.B. Zimtschnecken. Im Allgemeinen kann man die Hotelsituation so zusammenfassen: besser hätte es wohl nicht sein können.

D A S  E V E N T .

Aber kommen wir mal zu dem Teil, der den Großteil unserer Reise von München nach Stockholm ausmachte: das große Event von Barnängen. Der Samstag begann für meinen Freund und mich mit einem leckeren Frühstück und einer Runde Outfit-Shooten. Kurze Zeit später ging es dann auch schon zum gemeinsamen Lunch im „Mr. French“ – direkt am Wasser. Dort gab es nicht nur sämtliche Leckereien, sondern auch tolle Gespräche mit meinen Bloggerkolleginnen und den Veranstaltern des Events.

Zwei Stunden später sollte es dann auch tatsächlich soweit sein und der Höhepunkt des Events begann: wir wurden zusammen mit allen angereisten Bloggern aus Italien, Österreich, Schweden und Frankreich mit vielen Bussen zum nahegelegenen Schiff gefahren – dem ältesten, sich noch in Betrieb befindenden der Welt. Wahnsinn.

Neben einer 1,5 stündigen Schiffahrt gab es auch viel zu sehen. Kleine Inseln und Halbinseln mit typisch schwedischen Häusern darauf – so wie man sie eben aus Pippi Langstrumpf oder Michel kennt. Die ganze Fahrt hätte für mich noch eine Weile so weitergehen können, hätte ich nicht geahnt, was noch alles auf uns zukommen würde.

Beim Verlassen des Schiffes hatten wir schon eine ungefähre Vorstellung von der Location. „House of Lagom“ – ein mächtiger Name, der sich auch definitiv alle Ehre machte. Ein kurzer Weg durch den kleinen Inselwald auf Holzbrettern – und schon stand man vor dem Gebäude. Ein typisch, modernes, schwedisches Gebäude. Nur eben in riesig.

Wir fuhren in den 3. Stock und bekamen gleich einen Blumenkranz aufgesetzt – sofort fühlte ich mich in die Midsommar-Werbungen aus dem Fernsehen versetzt. Die Deko im Inneren bestand ebenfalls aus vielen Blumen, viel Weiß und vielen Teelichtern, was eine absolut wohlfühlende Atmosphäre schaffte. Nach einem kurzen Fotoshooting konnte das Event dann endlich in vollen Zügen genossen werden.

Z U  B E G I N N

nahmen wir Platz und sahen gespannt der Präsentation der neuen Produkte zu. Das gesamte Konzept der neuen Linie lies mein Herz einfach höher schlagen. Ihr müsst euch unbedingt den dazugehörigen Spot anschauen, dann wisst ihr genau, was ich meine. Alles wirkte einfach entspannt und trotzdem perfekt geplant.

Eine blonde Schwedin tanzt, sie springt ins Wasser, sie wirkt stilsicher und sprüht trotzdem vor Lebensfreude und Leichtigkeit. Die Bloggerin Elsa Ekman ist das Gesicht der neuen Barnängen-Linie – und ich finde, sie passt einfach mehr als perfekt dazu. Man möchte einfach ihren Stil und ihr Einstellung zum Leben haben – die Leichtigkeit, die Schweden einfach zu dem macht, was es ist, einfach den ‚Lagom‘-Spirit – besser hätte man die neue Kampagne wohl nicht umsetzen können. Thumbs up!

Danach gab es erstmal Buffet, bevor wir uns für verschiedene Workshops anmelden konnten. Neben einer Yogastunde und einem kleinen „Bastelworkshop“, bei welchem man seine neue Badkiste bemalen konnte, gab es auch einen Fotoautomaten, an welchem wir alle großen Spaß hatten. Gegen Ende des Abends stürmten viele Bloggerinnen die Tanzfläche, als der DJ dann auch noch „Makkarena“ spielte, war der Abend einfach perfekt.

Kurze Zeit später rollten die ersten Busse an, die uns zurück zum Hotel bringen sollten. Ich wäre am liebsten noch länger geblieben, doch die Müdigkeit sollte langsam aber sicher über meine Partylaune siegen. Somit war der Hauptteil unsere Stockholm-Reise auch schon wieder vorbei…und ich ein wenig wehmütig.

Abschließend möchte ich natürlich noch ein paar Worte sagen. Als ich die Anfrage und die Einladung zu diesem Event bekam, hatte ich noch nicht wirklich eine Ahnung, wie sehr mich diese Kampagne begeistern würde, wie sehr sie mich auch ein Stück verändern würde. Alleine die Chance bekommen zu haben, bei einem solch tollen Projekt dabei zu sein, ist für mich immer noch schwer zu glauben. Ich stehe einfach zu 100% hinter der Marke und bin von jedem einzelnen Produkt mehr als begeistert. Der schwedische ‚Lagom‘-Spirit hat mich zum Nachdenken angeregt und mich noch mehr in dem bestärkt, was ich schon seit vielen Monaten, wenn nicht sogar Jahren anstrebe. Einfach gelassener sein, Dinge auf sich zukommen lassen, einfach leben. Auch in Sachen Stil haben mich diese 3 Tage nur in dem bestätigt, was ich versuche nach Außen zu tragen. Ich liebe diesen skandinavischen Style und weiß jetzt noch mehr, dass er einfach zu mir passt. Danke an das gesamte Team von Barnängen und alle, die dieses Event einfach möglich gemacht haben! Ihr seid der Wahnsinn. Danke.

Fashion

FASHION: OVERSIZE BLAZER AND SOCKBOOTS

Um ehrlich zu sein,

wollte ich mir bei meiner letzten Shopping-Tour mit Anni nur ein neues Kleid kaufen – für unsere Einladung zur Filmpremiere von „High Society“ im Bayerischen Hof hier in München. Etwas schlichtes (natürlich), vielleicht ein neues Midikleid, vielleicht etwas mit langen Ärmeln und einem schönen Print – also einfach mal etwas, was ich noch nicht im Schrank hängen habe.

 

Zugeschnappt

habe ich dann aber natürlich bei einem ganz anderen Teil – meinem neuen Blazer Schrägstrich Mantel. Ich gebe zu, dass ich schon länger auf der Suche nach einem neuen, karierten Blazer war. Überall bei Instagram sieht man diesen Trend zur Zeit – und ich bin davon auch super begeistert. Denn Blazer und ich sind sowieso eine ganz besondere Liebesgeschichte. Allerdings sollte mein neues „Trendteil“ so wie die größere Hälfte meines Kleiderschranks sein, nämlich: Schwarz/Weiß. Geworden ist es am Ende aber ein (für mich Oversize-)Blazer in einem karierten Grau/Kastanienrot/Gelb. Vom Schnitt war ich von Beginn an absolut begeistert – schön groß geschnitten, länger als gewöhnliche Blazer und ein wenig tailliert – ich sollte auch schnell herausfinden, dass all diese Eigenschaften einen Grund hatten.

 

Mein „Blazer“

War in Wirklichkeit nämlich eigentlich als Mantel gedacht – so zumindest teasert Zara das Produkt im Onlineshop an. Im ersten Moment dachte ich mir nur „Ok, Mist. Nen Mantel in den Farben wolltest du jetzt eigentlich nicht noch kaufen“ – im zweiten war ich aber dann doch etwas froh darüber. Denn jetzt kann ich meinen „Blazer“ sowohl so, als auch als Mantel tragen. Eigentlich perfekt für die jetzt aufkommende Herbstzeit. Also doch ein guter Kauf, oder?

 

Kombiniert

Habe ich ihn mit meiner liebevoll genannten „Volanthose“ – einer schlichten, schwarzen Stoffhose mit etwas mehr Volumen um die Knöchel herum und einem Basic-T-Shirt in Weiß. Außerdem kann ich euch in diesem Post endlich meine neuen Lieblings-Stiefeletten präsentieren: meine neuen Sock-Boots! Die bestehen (glaube ich zumindest) aus einem neoprenartigen Stoff, der sich perfekt der eigenen Fußform anpasst – und dadurch mehr als bequem wird. Einzig allein der dünne Pfennigabsatz ist für mich als „Lieber-Sneaker“-Träger etwas schwer zu händeln, denn stecken bleiben kann man damit eigentlich überall – außer man schaut die ganze Zeit auf seinen Weg und läuft wie ein einbeiniger Pirat – not so sexy.

 

Abschließend

ist das ein Look, der wiedermal genau „mein Ding“ ist – viel Oversize, viele eher gedeckte Farben und trotzdem irgendwie schick. Ich glaube die meisten würden sagen „ein typischer Lisa-Look“, denn lustigerweise erkennen meine Bloggermädels immer genau, welche Teile „genau Lisa-Style“ sind. Aber dafür bin ich sehr dankbar, denn das zeigt eigentlich nur, dass ich meinen Style endlich gefunden habe.

BLAZER/MANTEL – Zara / here

SOCKBOOTS – Mango / here

T-SHIRT – h&m / here

TASCHE – Rebecca Minkoff / here

SONNENBRILLE – Celiné / very similar here

Fashion

FASHION: MIXED PATTERNS

MIXED PATTERNS.

So lautet das Thema des heutigen Blogposts – denn ja, ich habe mich mal an ein paar neue Muster und Farben gewagt. Daraus entstanden ist ein Look, der (wie ich finde) perfekt in den Herbst passt – denn der ist mittlerweile ja bei uns allen angekommen.

Ich liebe diese Jahreszeit, denn der Herbst hat immer etwas von „Neuanfang“. Im September begann für mich immer das neue Schuljahr, man hatte immer die Chance nochmal „von vorne“ anzufangen, zu zeigen ob und wenn ja wie man sich über die Sommerferien verändert hat. Wie gut, dass der heutige Look auch mal etwas „Neues“ für mich ist – denn ich bin ehrlich, von Mustern und erst recht von gemischten Mustern wollte ich bisher relativ wenig wissen. Schade eigentlich.

AUS DIESEM GRUND

habe ich beschlossen, auch mal über den Fashion-Teller zu schauen und habe einfach mal zwei verschiedene Muster kombiniert – und das auch noch mit echten Eyecatchern. Denn sowohl der Mantel als auch der Rock sind alleine für sich schon echte It-Pieces. Kombiniert schwächen sich die beiden aber ein Stückchen ab, weshalb das Outfit an sich etwas downgegraded und daraus ein echter Alltagslook wird. Ich mag diesen Look wirklich gerne und bin auch von den beiden Pieces an sich sehr angetan – da finden sich bestimmt viele Kombinationsmöglichkeiten.

Außerdem habe ich die Farbe Gelb für mich ganz neu entdeckt. Als Blondine geht man eigentlich davon aus, dass diese Farbe komplett aus dem Kleiderschrank gestrichten wird. Ich finde, dass es einfach nur auf die richtige Nuance ankommt, denn dann kann man auch mit blonden Haaren gut und gerne Gelb tragen.

MANTEL – Esprit* / here

SOCKBOOTS – Mango / here

ROCK – Esprit / here

TASCHE – Vivienne Westwood / here

SONNENBRILLE – Mango / here

DAS OUTFIT

kombiniere ich mit verschiedenen Accessoires. Da wäre zum einen meine neue Cateye-Sonnenbrille von Mango. Auch wenn Schwarz einen großen Kontrast zu meinen hellen Haare und meinem hellen Teint bietet, so kann man mit Schwarz eigentlich nie etwas falsch machen. Die neue Form der Brille ist noch etwas ungewohnt für mich, versteht mich nicht falsch, ich habe einige Catyeye-Brillen. Allerdings sind bei diesen die Gläser nicht so extrem gebogen, wie bei dieser hier. Aber ich bin mir sicher, dass ich mich schnell daran gewöhne.

AUSSERDEM

kombiniere ich meine neuen Sockboots und meine Vivienne Westwood-Tasche dazu. Diese beiden Teile sind echte Fashionwunder. Sockboots sind sowieso das Must-Have diesen Herbst und ich habe mittlerweile schon 4 Paar davon zu Hause. Meine Tasche passt mit dem Bordeaux-Ton zu so gut wie allen Herbstlooks, die Farbe ist angenehm und kann sowohl als einzelnes It-Piece bei einem Schwarz-Weiß-Look zum Einsatz kommen, oder aber als Ergänzung zum Look, wie heute. Ich hoffe euch gefällt das Outfit & ihr startet super in euren Herbst!

*PR-Samle / In freundlicher Zusammenarbeit mit Häberlein & Maurer

Fashion

FASHION: DARK BLUE BLAZER LOOK

Ich erinnere mich genau an meine allerersten Blogposts,

damals, als mein Blog noch unter „.blogspot.com“ gefunden werden konnte und ich mir vornahm, jeden Tag einen neuen Blogpost hochzuladen. Um ehrlich zu sein, habe ich das die erste Zeit sogar geschafft. Die Bilder bzw. das „Outfit des Tages“ waren allerdings grauenhaft – einfach hier in unserer kleinen, dunklen, 1-Zimmer-Wohnung aufgenommen, zwar mit einer Spiegelreflexkamera, aber ohne jegliche Beleuchtung, Hintergrund und vor allem: ohne Mehrwert.

Warum ich damals so oft gebloggt habe?

Denken wir doch alle mal ein paar Jahre zurück, so ungefähr 36 Monate. Denn genau vor dieser Zeit bin ich nach München gezogen um meine Ausbildung zur Mediengestalterin zu beginnen. Meinen Blog hatte ich zu dieser Zeit schon über ein Jahr, wollte aber mit meinem Umzug nach München etwas neues starten, also benannte ich meinen Blog um, eröffnete eine neue Seite und begann damit, die Sache etwas ernster zu nehmen als davor.

Ein Umzug ist eine große Sache, besonders dann, wenn man vom Land kommt. Vom Dorf, in dem am Tag der Bus nur zwei mal vorbeifährt – morgens, um die Schulkinder abzuholen und nachmittags, um sie wieder nach Hause zu bringen. Ich war zu dieser Zeit, neben meiner Cousine, die einzige, die einfach mal von heute auf morgen beschloss, die Stadt zu wechseln und 300km weiter weg zu ziehen. Ein ziemlich großes Ding für mich. Es veränderte sich von heute auf morgen einfach so viel. Neue Stadt, neue Wohnung, neue Ausbildung, neue Freunde, neues Leben. Es wurde einfach zu eintönig in meinem Dorf und außerdem hatte mich  Mark Forster in meiner Entscheidung mit seinem Song „Au Revoir“ beachtlich bestärkt. Ich brauch mehr Platz und frischen Wind, ich muss schnell woanders hin – sonst wachs ich hier fest. Genau dieses Gefühl hatte ich – also hallo neues Leben und somit auch hallo neuer Blog!

Die letzten 3 Jahre

haben mich und meinen Blog natürlich extrem verändert. Vom einstigen „Ich blogge jeden Tag!-Hobby“ zum Beruf – das hätte ich niemals erwartet. Mein Blog war mein Hobby, mein Baby, irgendwie auch meine Zuflucht, wenn ich einfach mal wieder viel zu viele Gedanken in meinem Kopf hatte. Das Schreiben hat mich immer etwas erleichtert und das tut es auch heute noch. Und jetzt darf ich es meinen „Job“ nennen.

Es ist schon seltsam

so etwas zu schreiben, denn ist ein „Job“ nicht eigentlich eine Arbeit, die man nur macht, um zu überleben? Kann ein Job eigentlich wirklich Spaß machen? So viel Spaß, dass man gerne Überstunden schiebt, weil einfach mit ganzem Herzen bei der Sache ist? Absolut. Auch wenn ich vielen Menschen, die sich selbstständig gemacht haben, das nie abkaufen wollte. Irgendwann findet man vielleicht seine Passion, seine Leidenschaft für eine Arbeit. Ich hatte sie bisher noch nicht gefunden und konnte deshalb freiwilligen Überstunden-Schiebern ihre Ausreden auch nicht wirklich glauben. Wie gesagt, bisher.

Jetzt startet also ein neues Kapitel

ich darf das tun, was ich liebe. Mich quasi 24/7 mit dem beschäftigten, wofür mein Herz schlägt. Auch wenn ich gerade erst am Anfang stehe und ich keine Ahnung davon habe, was genau noch auf mich zukommen wird und wie lange ich diese Arbeit weiterhin machen darf. Genau jetzt war der Zeitpunkt gekommen, dem alten Job „Au Revoir“ zu sagen und mein eigenes Ding zu starten – und was soll ich sagen, es fühlt sich einfach nur gut an.

Ich bin gespannt

was mich noch alles erwartet, wen ich alles noch kennenlernen darf, welche Ziele ich weiterhin verfolge und welche neuen ich dazu gewinnen werde. Ich bin dankbar dafür, dass ich das, was ich aus vollster Überzeugung mache, jetzt in einem noch größeren Ausmaß machen darf und euch jetzt noch ein bisschen mehr über Fashion, Lifestyle, Trends und Travel auf dem Laufenden halten kann. Ich hoffe, ihr seid weiterhin bei meinem kleinen, persönlichen Abenteuer am Start. Doch bevor ich diesen (für mich) sehr persönlichen Blogpost beende, möchte ich euch natürlich auch noch auf das heutige Outfit hinweisen.

Blazer und ich

das ist sowieso eine Liebe, die wohl nie zu Ende gehen wird. Ich bin nicht das zierliche Mädchen, das gerne verspielte, rosane, trägerlose Kleidchen tragen kann, auch wenn ich das im Sommer ab & zu sicherlich gerne tun würde. Aber ich muss mich in meinem Outfit wohlfühlen und mich selbst darin schön finden. Und das tue ich oft, sehr oft, in Blazern. Mit ihnen fühle ich mich einfach immer perfekt angezogen, nichts muss zurecht gezupft werden, man kann sie einfach schnell über die Schulter werfen oder einfach über einem lässigen T-Shirt tragen – der Look ist damit einfach immer perfekt. Besonders dann, wenn der Blazer etwas Oversized ist, das mag ich nämlich besonders gern.

BLAZER – h&m /  here

HOSE – h&m / similar here

TASCHE – Rebecca Minkoff / here

SCHUHE – Sarenza / here

SONNENBRILLE – Celiné

RINGE – h&m / here

TRAVEL

TRAVEL: HAMBURG TIPP – PYJAMAPARK

Oh, du schönes Hamburg!

Letzte Woche stand eine besondere Reise auf dem Plan, eine, die uns so ziemlich durch ganz Deutschland führen sollte: von München nach Hamburg! Grund dieser langen Strecke war der Geburtstag meines Freundes, den ich dieses Jahr etwas anders gestalten wollte, als er es geplant hatte. 3 Tage in einer komplett anderen Stadt, einfach mal raus aus München und rein in ein kleines Abenteuer – denn er hatte absolut keine Ahnung, was ich mir da eigentlich für seinen Geburtstag überlegt hatte.

Wir beide sind große Disney-Fans

– also lag es nicht fern, ein Musical davon zu besuchen. Vor einem Jahr hatten wir uns bereits Tarzan in Stuttgart angesehen, also blieben nicht mehr all zu viele Alternativen übrig und es musste der König der Löwen werden. Der wird allerdings nur in Hamburg gespielt, also hieß es einen Tag vorher: Koffer packen, rein in den Zug und auf gut Glück irgendwo ankommen (so hatte ich es ihm verklickert, er hatte keine Ahnung was wir machen und wohin es gehen würde).

Wenn man im Internet nach „Hotels in Hamburg“ sucht, werden einem hunderte Hotels angezeigt, die man alle schon mal gesehen hat. Nichts besonderes, schick, aber kein Hotel, von dem man im Nachhinein noch erzählt. Keins, das einem besonders in Erinnerung bleibt und vor allem keins, bei welchem einem der Mund erstmal 3 Meter weit offen steht, sobald man es betritt. Doch genau ein solches wollte ich für unsere 3 Tage in Hamburg und ja, ich habe es tatsächlich gefunden.

Nach mehreren uninteressanten Klicks

auf sämtlichen Websites, kam ich auf eine Seite, die irgendwie ganz anders war, als die der anderen. Die Bilder der Hotelzimmer waren Wahnsinn, genau mein Geschmack, stilvoll und modern eingerichtet, groß und hell und sie überzeugten mich mit einem weiteren, unschlagbarem Detail: sie lagen unglaublich zentral. Jackpot!

Um euch nicht länger auf die Folter zu spannen und euch endlich zu verraten, wo wir übernachtet haben, hier mein absoluter Geheimtipp, wenn ihr eine Reise nach Hamburg plant: der Pyjamapark!

Ihr findet ihn unter www.pyjama-park.de – und festhalten: es gibt nicht nur einen Pyjamapark – sondern gleich mehrere!

Wir durften eine Nacht im Hotel im Schanzenviertel und eine Nacht im „Fritz im Pyjama“ (das gehört zum Pyjamapark dazu), direkt an der S-Bahn-Station „Sternschanze“ übernachten – daneben gibt es aber auch noch eines auf der Reeperbahn. Alle drei Hotels sind unterschiedlichen und trotzdem zeichnen sie sich durch eines aus: sie sind absolut besonders, mit Herz eingerichtet und etwas für jeden, der Wert auf ein Hotelzimmer legt, in welchem er sich mehr als wohl fühlt. Diesen Eindruck hatten wir jedenfalls. Aber kommen wir zu den Details:

Die erste Nacht

verbrachten wir im „Fritz im Pyjama“ in der Schanzenstraße 101-103. Dieses Hotel habe ich liebevoll „Narnia von Hamburg“ getauft – denn als wir am ersten Tag ankamen, haben wir es glatt übersehen. Dabei liegt es direkt an der S-Bahn-Station „Sternschanze“ – zentraler geht’s also nicht. Allerdings ist der Eingang relativ schmal und man hat nicht die leiseste Ahnung davon, was sich hinter dieser Tür befindet – nämlich ein Hotel der besonderen Klasse.

Wir wurden superlieb begrüßt, uns wurde erklärt, dass wir ganz tatsächlich Frühstück ans Bett bekommen und bekamen eine kleine Erklärung über das Hotel. Neben einer wunderschönen Einrichtung gibt es dort nämlich auch eine traumhafte kleine Lobby, die wirklich zum Abschalten einlädt. Aber kommen wir mal zum Hauptpunkt: unserem Zimmer!

Um es mit 3 Buchstaben auszudrücken: O.M.G. – denn ja, mehr fiel uns beim Betreten auch gar nicht ein. Wir betraten quasi eine kleine Wohnung mit extra Wohnzimmer. Das ganze Zimmer war so liebevoll eingerichtet, die Details haben einfach gestimmt und wir haben uns von der ersten Sekunde an wohlgefühlt. Aber lassen wir mal die Bilder für sich sprechen.

Am zweiten Tag

verschlug es uns dann ganze 1,5 Gehminuten weiter – in den Pyjamapark. Man erkannte auf den ersten Blick, dass diese beiden Hotels zusammengehörten – denn auch hier war alles super stylisch eingerichtet und ich war natürlich wieder hin und weg. Als es dann noch hieß, dass wir das Zimmer mit der Nummer 13 im 6. Stock bekommen würden, wurden wir beide ganz still. Und auch als wir zum ersten Mal den Schlüssel im Schloss umdrehten, fehlten uns beiden (und das kommt so gut wie nie vor!) die Worte: ein ganzes Loft erstrahlte über den Dächern Hamburgs – und wir fielen uns nur in die Arme und konnten irgendwie nicht glauben, dass das tatsächlich unser Zimmer war. Verrückt.

Das ganze Zimmer

war tatsächlich größer als unsere Wohnung in München. Alles war genau nach meinem Geschmack eingerichtet und wir beide waren ziemlich traurig, als wir nach dem ersten Hochgefühl feststellen mussten, dass wir ja nach einer Nacht auch gleich wieder ausziehen mussten, denn es ging ja wieder nach Hause. Die wenigen Stunden, die wir in diesem Zimmer aber verbracht haben, haben wir genossen – und uns immer wieder daran erfreut, was für ein Glück wir doch hatten, hier übernachten zu dürfen! Wer also in Hamburg auf der Suche nach einem großartigen und vor allem besonderen Hotel ist, dem kann ich den Pyjamapark bzw. das Fritz im Pyjama wirklich nur empfehlen und ans Herz legen.

Wer übrigens dann auch noch Lust auf eine Runde unvergessliche Pizza hat

dem kann ich das genau gegenüberliegende Restaurant „Jill“ empfehlen – dort gibt es so ziemlich die beste neapolitanische Pizza, die ich je gegessen habe – und das mag bei mir schon echt was heißen. Ein tolles Ambiente, das einen eine Zeit lang den stressigen Alltag vergessen lässt – denn hier heißt es: abschalten & genießen!

Einen Abend und ein Frühstück

haben wir dort verbracht – und haben jeden Bissen davon genossen. Wir haben uns am Abend für eine Trüffel- und eine scharfe Salamipizza entschieden – und ja, was soll ich sagen, wir kamen aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Für mich war das meine erste Trüffelpizza, denn um ehrlich zu sein, habe ich mich bisher immer um alles mit Trüffeln herumgeschlichen. Doch an diesem Abend dachte ich mir: Try it! Und ich wurde positiv überrascht und hätte mir am liebsten gleich eine zweite Pizza bestellt – so so so gut!

Auch die selbstgemachten Limonaden waren einfach nur ein Traum – wir entschieden uns für Zitrone und Grapefruit. Ich wünschte, Jill’s Restaurant wäre auch hier in München, denn dann würde ich mir wahrscheinlich jeden Morgen eine kühle Limo holen – die war wirklich unschlagbar lecker.

Alles in allem: an alle Hamburger, die Lust auf ein ganz besonderes Restaurant haben: Jill ist in jedem Fall ein echter Geheimtipp! Hier findet ihr Jill’s Facebook-Seite.

*in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Pyjamapark und Jill

Fashion

EVENT: MY FAVOURITE PIECE SHOOTING – INGOLSTADT VILLAGE

Ich stehe vor meinem Kleiderschrank.

Hmm. Ziemlich viel Schwarz. Und ziemlich viel Weiß. Zwischendurch mal etwas in Beige, Grau oder Khaki – doch der größte Teil besteht tatsächlich aus den beiden Kontrastfarben. Das liegt wahrscheinlich auch an der Tatsache, dass ich mich grundsätzlich, egal ob im Laden oder im Onlineshop, immer auf die gleichen, eintönigen Farbe stürze. Es ist nichts dabei, einen gewissen Stil zu haben, zu wissen, was einem steht – und was eben nicht.

 

Was an dieser Sache allerdings etwas tricky ist:

ein eintöniger Look kann auch ganz schnell in eine gewisse Richtung lenken: und die nennt sich ‚langweilig‘. Ich ertappe mich oft dabei, lieber ein Outfit zu tragen, das „sicher“ ist – nicht zu bunt, nicht zu viele Muster – nicht zu auffällig. Doch ist es nicht genau das, was uns Fashionblogger und modeaffine Menschen ausmacht? Die Liebe zum Auffallen? Das Gespür für Trends? Den Mut zum Anders-Aussehen?

Immer öfter denke ich mir: bei diesem Outfit fehlt das gewisse Etwas, das Besondere, das, was den Look zu einem Look werden lässt. Nicht immer finde ich auf diese Lösung zu diesem Problem, oft stehe ich stundenlang vor dem Kleiderschrank und probiere wüste Kombinationen aus, nur um am Ende doch wieder bei dem simplen, eintönigen Outfit zu landen. Dabei braucht ein guter Look gar keine wilden Mustermixe, Denim-On-Denim-Züge oder die teuersten Designer-Taschen. Manchmal braucht ein Look nur eines: ein IT-Piece. Ein bunter Akzent zum farblosen Outfit, ein Hingucker zum Casual-Look oder ein besonderer Schnitt.

Aber ganz von Anfang an:

ich wurde ins Ingolstadt Village eingeladen, die Mission: My Favorite Piece. Klang auf jeden Fall spannend – ich war am Start. Es sollte ein Look entstehen, der allein durch ein Piece zum Eyecatcher wird. Dank der Stylistin war das absolut kein Problem. Sie suchte für jeden ein passendes Outfit zusammen. Dabei bestand das „Grundgerüst“ aus einem kompletten weißen Look. Jackpot – genau mein Ding! Was ich dabei aber noch nicht bedacht hatte: die Pieces waren alles andere als Weiß!

Um ehrlich zu sein

war ich mir bei meinem Look von Anfang an sicher, dass es auch wirklich „mein“ Look werden würde. Eigentlich seltsam, denn den metallic-grünen Rock von Liu Jo hätte ich mir nie, nie, nie, nie im Leben selbst ausgesucht – nicht weil er mir nicht gefällt – schlichtweg: weil ich einfach nicht auf die Idee gekommen wäre, ihn zu kombinieren.

Bereits während des Shootings zu diesem Bild, fühlte ich mich in dem Outfit pudelwohl – als hätte ich mir das Outfit selbst ausgesucht. Es dauerte keine 10 Minuten bis wir das Bild im Kasten hatten – und ich begann ernsthaft darüber nachzudenken, welche IT-Pieces es wohl so gab, die mir nicht im ersten Moment ins Auge fallen würden. Was für ein Glück, dass wir gerade im Ingolstadt Village waren – denn wenn man hier keine besonderen Stücke findet, wo dann?

Also machte ich mich,

zusammen mit den beiden Schauspielerinnen Sonja Gerhardt und Maria Ehrich (die neben mir die einzigen Mädels waren, die an diesem Tag geshootet wurden) auf den Weg nach unserem persönlichen IT-Piece. Zahlreiche Läden haben wir durchforstet, gesucht, anprobiert und überlegt. Ich war die letzten von uns dreien, die dann letztendlich auch ihr neues Stück Fashionglück gefunden hatte. Um was es sich dabei handelt? Ein Piece, das man definitiv viele Jahre als treuen Begleiter bei sich führen kann, das jeden Look sofort aufwertet und das sich seitdem immer in meiner Tasche befindet: eine ganz besondere Sonnenbrille, welche ich im Sunglass Hut Store gekauft habe.

Betrachtet man sich die Brille, wäre es wohl keine, die ich mir „im Normalfall“ ausgesucht hätte. Ich bin eher der Typ für schlichte, filigrane Sonnenbrillen. Aber an diesem Tag stand einfach das“My favorite Piece“-Shooting im Vordergrund und hatte mich, wie vorhin bereits erwähnt, ja zum Nachdenken angeregt. Warum nicht einmal ein etwas ausgefalleneres Stück wagen? Also probierte ich die Brille auf – und es war (erstaunlicherweise) Liebe auf den ersten Blick. Ganz besondere Liebe.

Seitdem

kann man so ziemlich jeden Look mit dieser Sonnenbrille aufpeppen – selbst dann, wenn er eher verspielt ist, wie bei den folgenden Bildern. Ich trage ein eher schlichtes Kleid, lustigerweise wieder in komplett Weiß. Was auf jeden Fall heraussticht, ist meine Sonnenbrille aus dem Ingolstadt Village – und ich halte meine Augen beim Shoppen jetzt auf jeden Fall offener als sonst – immer auf der Suche nach einem neuen „Favourite Piece“.

*In freundlicher Zusammenarbeit mit dem Ingolstadt Village und Press-Factory Berlin

EVENTS

EVENTS: BERLIN FASHION WEEK – REVIEW

Und ganz tatsächlich, so schnell war sie wieder vorbei: die Berlin Fashion Week. Wochenlang darüber Gedanken gemacht, gefühlt tausende Outfits anprobiert, hunderte E-Mails geschrieben und beantwortet – und dann war nach 3 Tage schon alles vorüber. Ja, die Vorbereitungen auf dieses Event, bei welchem gefühlt ganz Berlin Kopf steht, sind lang und kosten viele Nerven. In meinem letzten Post habe ich euch ja bereits von meinen Plänen und Wünschen, meinen Ängsten und Verzweiflungen erzählt – jetzt kommt eine Review zu der Woche, die alle nur liebevoll die Woche des „Modezirkus“ nennen.

Beginnen wir mal damit, dass mich eine 8 Stündige Busreise von München nach Berlin erwartete. Dass es nicht angenehm werden würde war mir klar – nicht umsonst habe ich wenige Stunden vor der Abfahrt noch verzweifelt nach günstigen Last-Minute-Flügen gesucht – aber wie ihr seht, ohne Erfolg. Also fuhr mich mein Freund nachts um 11 zum ZOB in München. Eine halbe Stunde vor Abfahrt, in der Hoffnung, zwei Plätze für mich alleine zu bunkern, ein bisschen Schlaf wäre ja schließlich nicht schlecht, wenn eine solche stressige Woche bevorsteht. Ja, was soll ich euch erzählen, meine Hoffnungen wurden mit drei Worten des Busfahrers auch wieder zerstört „Wir. Sind. Ausgebucht.“ Na toll. Viel Schlaf hab ich nicht abbekommen, dafür aber ein vollgesabbertes Shirt – anscheinend hatte ich doch eine kurze Tiefschlafphase.

In Berlin angekommen hieß es dann erstmal zum Hotel zu kommen, das lag nämlich gefühlt einmal quer durch ganz Berlin. Zum Glück hatte ich nur meinen 20kg schweren Koffer, eine große Tüte mit einem vollgesabberten Schlafkissen und meine Tasche dabei – jetzt noch ne Stunde U-Bahn-fahren und dabei 4 Mal umsteigen – Null Problemo. Endlich angekommen, kam mir auch gleich Sassi entgegen, die glücklicher Weise unser Zimmer im Hotel „The Yard“ arrangiert hatte. Ja, was soll ich sagen, das Hotel glich einem skandinavischen Designmöbel-Laden – also voll mein Ding und mehr als instagramable. Aber überzeugt euch selbst von den Fotos.

Viel Zeit zum Ankommen hatten wir nicht – auch wenn ein kleines Frühstück mit 4 Mini-Croissants gerade noch drin war. Denn es ging gleich los zu unserer ersten Show im Kaufhaus Jandorf – Ewa Herzog. Das Kaufhaus Jandorf ist für mich ein Ort, an den ich sehr gern komme. Irgendwie scheint hier das Herz der Fashionweek zu schlagen, auch wenn nicht alle Shows hier stattfinden. Das alte Gebäude wirkt mit den ganzen fashionaffinen Menschen einfach ganz anders – irgendwie richtig modern. Wir holten also unsere Tickets ab und suchten uns unsere Plätze. Die Show an sich war großartig, die Mode absolut alltagstauglich – viele Kleider hätte ich am liebsten sofort eingepackt und geshootet.

Anschließend ging es zum ersten Event: dem Fashionblogger Cafe, diesmal mit dem Titel „The Beach“, was seinem Namen noch alle Ehre machen sollte. Dieses Event wird zu jeder Fashionweek in Berlin von Styleranking veranstaltet. Die Location war super gemütlich, alles voll mit Sand (was für meine Wildleder-Ballerinas vielleicht nicht der größte Vorteil war, aber das hätte ich mir bei „The Beach“ ja auch denken können) und vielen Liegestühlen. Außerdem hatten wir dort die Möglichkeit, einige Vorträge zu hören, bei denen wir auch selbst Fragen stellen konnten. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt und wir wurden mit leckerem und vorallem gesunden Essen und Drinks versorgt. Gut gestärkt ging es dann weiter in die Stadt zum nächsten Event, dem Pressday von Reichert+. Super viele coole Marken waren dort vertreten – und wir hatten die Möglichkeit, uns von verschiedenen Beautyspezialisten verwöhnen zu lassen. Leider waren wir vom ganzen Tag so platt, dass wir uns lieber für eine Runde Vapiano entschieden – und eine kleine Shoppingrunde am Kudamm. Die fiel aber wirklich ganz, ganz klein aus (1 Laden: & other stories!). Und somit war der erste Tag auch schon vorbei und wir fielen an diesem Abend mehr als erleichtert ins Bett.

Der zweite Tag (es war Mittwoch) sollte der stressigste aber auch spannenste Tag unserer Woche werden. Begonnen hat dieser mit einem Brunch in der InStyle-Lounge, einem der besten Events zum Austauschen mit anderen Bloggern und vorallem Marken. Hier verbachten wir viel Zeit (nicht nur am Buffet!), und konnten tolle, neue Kontakte knüpfen. Außerdem gab es auch hier viele Angebote an Beauty-Treatments: Nägel machen, Haare stylen, eigenes T-Shirt designen…uns wurden definitiv nicht langweilig und wir blieben tatsächlich mehrere Stunden dort.

Wir wären mit Sicherheit auch noch länger geblieben, wäre nicht die erste Show dieses Tages angestanden: Rebekka Ruetz. Auch hier saß ich einfach nur sprachlos auf der Bank, denn ich hätte hier am liebsten meinen kleinen Geldbeutel ausgepackt und geschrien „Ich will das haben!“. Hach, wenn das nur alles so einfach wäre. Spaß beiseite, die Kollektion war wirklich ein Traum. Ganz anders als Ewa Herzog, viel bunter und verspielter – aber absolut großartig!

Ganz ohne Eile blieben wir nach der Show einfach im Kaufhaus Jandorf sitzen – denn gleich im Anschluss besuchten wir die Show von Maisonnee. Die Mode würde ich als luftig bezeichnen – viele leichte Stoffe, teilweise auch Leder wurden gezeigt. Von den Farben her standen vorallem Schwarz, Bordeaux und Beige im Vordergrund – was für ein Zufall – genau meine Farben! Auch hier muss ich sagen, dass die Kollektion wirklich alltagstauglich ist, viele Teile kann man in so ziemlich allen Lebenslagen tragen, ob mit der Freundin im Cafe, mit der Mama beim Shoppen oder zum Date im Kino – Maisonnee könnte immer dabei sein. Aber seht selbst:

Danach wurde es spannend und vorallem: knapp! Denn die letzte Show des Tages stand an, die fand allerdings nicht im Kaufhaus Jandorf statt, sondern einige Straßen weiter. Völlig verzweifelt suchten wir nach der Show nach einem Taxi, das uns dorthin bringen würde – aber diese Idee hatten nicht nur wir. Letztendlich haben wir es wohl der Dreistigkeit einer unserer Mitfahrerin zu verdanken, die es glücklichweise schaffte, ein Taxi zu beschaffen – Puff. Die letzten Meter zur Show mussten noch gerannt werden – was für ein Glück, dass ich nur 3 Goodiebags, meine fette Kamera und meine Tasche mit 2 Paar weiteren Schuhen dabei hatte (first world problems!). Um zum Punkt zu kommen: es hat alles geklappt und wir kamen rechtzeitig zur Location von Marcel Ostertags Show. Die Kollektion bestach vorallem durch eins: luftige und vorallem printlastige Mode. Viele Prints mit Insekten standen im Fokus, genauso aber auch Kleidungsstücke, mit viel Glitzer und Pailletten. Auch wenn ihr wisst, dass ich kein großer Fan von „Glitzi-Glitzi“ bin, so war mein Lieblingslook der Show tatsächlich ein solcher. Wunder gibt es immer wieder. Marcel Ostertag sei Dank.

Auf eine Aftershow-Party haben wir es körperlich einfach nicht mehr geschafft, obwohl die bestimmt super geworden wäre. Wir haben uns dann lieber bei McDonald’s am Alexanderplatz verschantzt – und erstmal richtig was gegessen. Das vergisst man an einem solchen stressigen Tag nämlich ganz leicht. Angekommen im Hotel wurden dann nur noch die Fotos des Tages begutachtet – und für gut empfunden. Also ging es relativ früh Schlafen, denn der nächste spannende Tag stand ja wieder vor der Tür.

Tag 3 aka der letzte Tag meiner Fashion Week. Dieser startete völlig entspannt, ein bisschen Koffer packen, ein bisschen Frühstücken, ein bisschen U-Bahn fahren. Das erste Event trug den Titel „hashtag.love“ und war definitiv einen Besuch wert. Denn hier hatten wir die Möglichkeit Vorträge zu hören, die Themen bearbeiteten, die für uns tatsächlich von großer Bedeutung sind: SEO-Optimierung und rechtliche Hinweise zur richtigen Kennzeichnung von Werbung. Danach gab es noch einen kleinen Brunch, bevor es wieder zurück ins Kaufhaus Jandorf, zur letzten Show der Woche, ging. Diese war vom Designer-Duo Steinrohner und auch hier war die Kollektion ein Traum. Um ehrlich zu sein: ich hätte so ziemlich jedes Teil davon gerne in meinem Kleiderschrank hängen. Um es abzuschließen: die Steinrohner-Show war definitiv meine Lieblingsshow und die Kollektion auch mein Favorite – Hut ab vor dem Duo, ihr seid der Hammer! Meinen Favoriten könnt ihr übrigens hier sehen:

Bilder via Fashion Bold

Gleich danach ging es zum letzten Event: dem Pressday von Hashmag. Auch hier gab es neben vielen Leckerein (und ja, ich spreche hier von der „Wonder Waffle“, einer Waffel mit Nutella, Oreo und meinem Namen in Schokosoße geschrieben) auch viele tolle Marken anzutreffen. Total vertieft im Gespräch hatte ich das Glück(!) kurz auf die Uhr zu schauen – und festzustellen, dass ich absolut zu spät dran war. Nach einer 10-sekündigen Verabschiedung raste ich auch schon los, hektisch auf der Suche nach einem Taxi, was wieder ein Problem darstellte. Ein kurzer Anruf und das Taxi kam wenige Minuten später. Schnell zum Hotel, Koffer packen (das heißt: irgendwie Tetris spielen) und schnell auschecken. Denn das zweite Taxi zum ZOB stand schon vor der Tür. Nach einer kurzen, netten Begrüßung („Ich wollte gerade eben weiterfahren!“) hetzten wir uns durch den Berliner Arbeitsverkehr und kamen gerade noch rechtzeitig an. Der Bus stand bereit, ich konnte einchecken und mich auf meinen zwei freien Plätzen in Richtung München auf den Weg machen. Unterhaltung gab es in Form von „Jurassic Park“ (der erste Teil ist definitiv der beste!) auf meinem Handy und die 7 Stunden vergingen schneller als gedacht. Um 00:30 Uhr holte mich mein Freund dann am ZOB ab – und die Berlin Fashion Week war somit auch geistig vorbei.

Im folgenden Bild seht ihr übrigens auch Sassi’s und mein Outfit von Tag 3 – denn ja, wir wurden von einem Streetstyle-Fotografen fotografiert.

Abschließend möchte ich euch natürlich auch noch kurz meine Meinung über diese 3 Tage mitteilen. Wie bereits im Januar erwähnt, hatte ich auch diese Saison etwas Angst vor dem Verhalten der anderen Blogger. Denn ja, ich bin mit meiner kleinen Followerzahl vielleicht nicht so interessant für ein Gespräch wie jemand, der eine 5-fache Followerzahl wie ich vorweisen kann. Bin ich deshalb weniger wert? Weniger wert, sich mit diesem jemand zu unterhalten? Den Eindruck hatte ich dieses Mal leider auch an manchen Stellen, wobei ich auch erwähnen muss, dass ich super viele liebe Bloggerkolleginnen kennenlernen durfte, bei denen ich das Gefühl nicht 1 Sekunde hatte. Außerdem durfte ich viele Mädels kennenlernen, die ich zuvor nur von Bildern und ihren Instastories kannte. Positiv überrascht war ich auch von vielen Marken – die scheinen nämlich in letzter Zeit mehr auf den Content als auf die Zahl in deinem Instagram-Profil zu achten. Genauso wie einige PR-Agenturen – diesen bin ich sehr dankbar, dass sie mir nicht das Gefühl geben, weniger Wert zu sein oder eine schlechtere Bloggerin darzustellen, als eben meine „Kolleginnen“. Alles in allem hatte ich eine tolle Zeit mit meinen Mädels, und bin mehr als dankbar dafür, dass ich diese 3 Tage wieder mit ihnen verbringen durfte. Sassi’s Blogpost findet ihr übrigens hier.

Auch wenn der Fashionwahnsinn keine Grenzen kennt und die Oberflächlichkeit nicht wegzudenken ist, so bin ich trotzdem froh, ein Teil dieser großen Leidenschaft gewesen sein zu dürfen, die uns alle verbindet: der Mode.

Fashion

OUTFIT: WHITE JEANS JACKET AND BERLIN FASHION WEEK

Es ist wieder soweit: die Mercedes Benz Fashion Week in Berlin startet. Im Januar durfte ich meine erste Fashion Week besuchen, davon habe ich euch ja bereits berichtet. Da diese drei Tage zu Jahresbeginn so aufregend für mich waren, habe ich kurzer Hand beschlossen, auch im Sommer wieder in die Hauptstadt zu fahren.

Als Münchnerin ist Berlin selbstverständlich eine komplett andere Welt – anders, aber definitiv mit Charme. Schon als feststand, dass ich auch zu dieser Saison wieder zur Fashion Week fahren würde, habe ich mich mehr als gefreut, dieses Kontrastprogramm wieder erleben zu dürfen.

Wie habe ich mich dieses Mal vorbereitet? Ganz ehrlich? Stressfreier als zu meiner ersten Fashion Week. Ich hatte Glück, einige Einladungen bereits im Vorfeld bekommen zu haben. Die Planung übernahm dieses Mal aber meine liebe Freundin Sassi von www.besassique.com – mit ihr fahre ich auch gemeinsam nach Berlin, bzw. wir nehmen alle Termin zusammen wahr, denn sie ist bereits heute nach Berlin gefahren, ich komme erst morgen früh nach.

Wie ich nach Berlin komme? Ja, diese Frage hat sich mir auch lange gestellt. Ich besitze zwar ein Auto, ja, aber mit diesem nach Berlin fahren? Wahrscheinlich keine Chance. Mein kleiner Flitzer ist schon etwas älter und nur ein „Stadtauto“, wie mein Dad ihn immer liebevoll nennt. Die Flüge waren mir zu teuer, ich war auch sehr spät dran mit buchen, wenn ich ehrlich bin, also habe ich mich tatsächlich für eine 8-stündige Fahrt mit dem guten alten Flixbus entschieden, yay!

Aber solche Dinge nimmt man gerne mal in Kauf. Ich packe einfach eine Decke und ein Kissen ein und hoffe, dass ich zwei Plätze für mich alleine ergattern kann, eine Mütze Schlaf muss nämlich auf jeden Fall drin sein, denn der erste Tag ist definitiv schon voll gepackt mit Terminen. Hauptsächlich stehen Veranstaltungen von Agenturen auf dem Plan des 1. Tages, das passt eigentlich ganz gut, um so langsam aber sicher in die stressige Atmosphäre des Fashion Week Alltags reinzufinden. Bevor wir zu den geplanten Outfits kommen, hier noch ein paar Details zum heutigen Look, den ich letzte Woche zusammen mit einer Freundin am Königsplatz in München geshootet habe. Meine neue weiße Jeansjacke ist übrigens gerade nicht mehr aus meinem Kleiderschrank wegzudenken, der Oversize-Schnitt und die Farbe passen einfach perfekt zu meinem Stil!

JEANSJACKE –Lexington* ( On Sale!) /  here

T-SHIRT – Zara

SKORT – Zara

SCHUHE – Zara

TASCHE – Zara

SONNENBRILLE – Celiné

Weiter zu meinen Fashion Week Plänen: Wo werde ich übernachten? Meine liebe Sassi hat sich zum Glück um ein Hotel gekümmert – es wird das „The Yard“ sein – den Bildern nach ist es ein super schönes Hotel und bin ich schon richtig gespannt, was und erwarten wird!

Zu meinen Outfits: ein Thema, das ich ehrlich gesagt nicht sooo gerne anschneide. Denn: im Januar habe ich mir kaum Gedanken gemacht, einfach einen Haufen Klamotten in meinen Koffer geworfen und mir gedacht, dass ich die Outfits ja vor Ort irgendwie schon zusammenstellen kann – weit gefehlt! Meine Outfits waren im Nachhinein furchtbar – überhaupt nicht durchdacht, ohne Konzept und am Ende hatte ich das Gefühl, dass ich irgendwie immer das gleiche Kleid anhatte – und das sah nicht mal gut aus.

Also war ich mir sicher, dass ich es dieses Mal ganz anders machen würde. Der Ansatz war also schon mal da, jetzt musste dieser nur noch umgesetzt werden. Zum Glück hatte ich am Wochenende Zeit und meinen Freund an meiner Seite, um die letzten Stunden des Sales noch auszunutzen und das ein oder andere Teil noch zu ergattern. Wer jetzt glaubt, dass ich für jeden Tag das Outfit perfekt durchgeplant habe: leider nicht. Ich habe schon einen groben Plan für die Tage, aber ihr kennt das ja: das Wetter spielt sowieso wie es will, also gehe ich davon aus, dass ich meine geplanten Outfits vor Ort sowieso nochmal ein bisschen „umbauen“ muss.

Zusammenfassend kann ich euch aber sagen, dass ich sehr viel in Weiß, Schwarz und Altrosa dabei habe – also eigentlich nichts neues bei mir. Dennoch bin ich gespannt, was ihr zu den einzelnen Outfits am Ende sagen werdet.

Was ist für die 3 Tage geplant? Ja ich werde nur von Dienstag bis Donnerstagabend in Berlin sein – dann geht es wieder zurück nach München. Wie oben bereits erzählt, wird es am Dienstag erstmal mehr zu Veranstaltungen als zu Shows gehen – unter anderem zum Fashionblogger Cafe – The Beach. Ich hoffe, dass hier ein wenig Zeit bleibt, die einzelnen Outfits zu shooten. Am Mittwoch wird es dann ziemlich stressig: einige Shows (unter anderem Rebekka Ruetz) stehen auf dem Plan. Dieser Tag wird wohl der anstrengenste aber auch spannenste der Woche werden. Donnerstag stehen dann die Messen und eine weitere Show an – ihr seht also, die 3 Tage sind doch recht gut verplant.

Zum Schluss dieses Blogposts bleibt mir nur noch zu sagen: wenn ihr Lust habt, dabei zu sein und euch interessiert, wie unsere 3 Tage in Berlin so verlaufen, dann könnt ihr gerne via Instastories zuschauen – ich versuche natürlich so viel wie möglich zu filmen und euch zu zeigen.

Außerdem habe ich mir fest vorgenommen, jeden Abend einen Post über den vergangenen Fashion Week Tag hochzuladen, inklusive dem Look des Tages – ich kann euch noch nicht versprechen, dass ich es schaffe, denn, ihr wisst ja wie das Leben so spielt, es trotzdem ab & zu noch eine Veranstaltung „dazwischen“ – oder die Müdigkeit ist einfach zu groß. Ich gebe mir aber größte Mühe!

Jetzt wünsche ich euch noch einen schönen Montagabend und eine entspannte Woche!

*in freundlicher Zusammenarbeit mit Lexington

EVENTS

TREND: FOSSIL Q HYBRID WATCH

Vor einigen Tagen bekam ich ein Paket von Fossil. Super schön verpackt, mit einer handgeschrieben Karte. „Viel Spaß mit deiner neuen Smartwatch“, stand darauf. Wenn ich an das Wort „Smartwatch“ denke,  so stelle ich mir eine schwere Uhr vor, die man jeden Tag aufladen darf und die nicht sonderlich stylisch aussieht, sondern eher casual. Die Erfindung dieser Uhr erleichtert vielen das Leben, einkommende Anrufe werden einem angezeigt, man kann die Schritte zählen lassen und man kann sogar den eigenen Schlaf tracken. Klar, dass eine Uhr, die so viele Funktionen hat, nicht sonderlich schön aussehen kann, oder?

Foto: Fossil

Meine Vorstellungen, was die Optik betraf, wurden beim Auspacken ganz schnell übertroffen: eine schlichte Uhr mit festem Zifferblatt, trendige Zahlen und ein modernes Design – und das soll eine Smartwatch sein? Um ehrlich zu sein, habe ich mich beim ersten Anblick wirklich gefragt: das soll tatsächlich eine echte Smartwatch sein? Die Uhr ist so leicht, dünn und stylisch – kann eigentlich nicht sein. Als ich mir dann aber die Anleitung durchgelesen habe und mich über die vielen Funktionen, die diese schmale Uhr tatsächlich besitzen soll, informiert habe, kam ich tatsächlich ins Grübeln – sollte diese Uhr das alles wirklich können, Respekt.

Also schaute ich mir ein paar Videos bei YouTube an, die einem ganz einfach die einzelnen Funktionen der neuen Fossil Q Hybrid Watch Accomplice erklären – in wenigen Minuten hatte ich alles eingerichtet und dabei, alle Funktionen auf Herz und Nieren zu testen – denn wenige Tage später stand das Fossil Event bei uns in München statt – speziell für diese neue Smartwatch.

Als es dann endlich soweit war und ich die Veranstaltungsräume dieses Events begutachten durfte, war ich kurze Zeit sprachlos: es war alles so wunderschön eingerichtet und dekoriert – genau mein Geschmack. Wir wurden alle supernett empfangen und ich für mich habe mich sofort pudelwohl gefühlt – als ich dann noch die neue Kollektion alle Smartwatches gesehen habe, war es um mich geschehen.

Foto: Fossil

Meine Fossil Hybrid Smartwatch Q Accomplice inLeder – Sand gibts hier.*

Doch bevor es um die Smartwatch ging, bekamen wir erstmal einen kleinen Kurs im „Acai-Bowl“ machen – ich gestehe an dieser Stelle, dass ich noch nie eine Acai-Bowl gegessen habe – geschweige denn dekoriert habe. Unter Bloggern ist diese Fruitbowl bereits mehr als beliebt und man sieht sie auf Instagram öfter als Justin Bieber – deshalb wurde es endlich Zeit, dass auch ich mal in den Genuss dieses Superfoods kam. Und ich war davon begeistert.

Ich hatte mir den Geschmack dieser Bowl ganz anders vorgestellt – schließlich soll diese ja Unmengen an guten Inhaltsstoffen besitzen – aber sie war tatsächlich super lecker! Dekoriert habe ich meine Acai-Bowl dann mit Blaubeeren, Kokosraspeln und Kakaostückchen, yummy!

Dann ging es ans Fotografieren und wir versuchten natürlich unsere Bowls ins beste Licht zu rücken – die ganze Aktion war perfekt von Fossil geplant und wir Blogger hatten nicht nur Spaß daran, unsere hungrigen Mägen wurden auch schnell gestillt und wir konnten uns auf sämtliche Informationen rund um die neue Smartwatch konzentrieren. Los gings!

Wir sahen zunächst einen kleinen Clip über „Instahusbands“ – also die armen Kerle, die immer die Fotos ihrer Freundinnen für Instagram machen. Bei diesem Clip musste ich sofort auch an meinen Freund denken – ich weiß, dass ich ziemlich (sehr!) anstrengend sein kann, wenn es ums Fotosmachen geht – und Streit kann man dabei leider nicht immer vermeiden. Gut, dass sich Fossil dafür etwas neues ausgedacht hat – und somit sämtlichen Instahusbands das Leben leichter und vor allem erträglicher macht.

Foto: Fossil

Wovon ich rede? Diese kleine aber feine Smartwatch besitzt tatsächlich einen Selbstauslöser – Sprachlosigkeit. Für mich, eine der drei besten Funktionen! Jetzt kann ich (und viele andere Blogger auch) mein Handy einfach irgendwo hinstellen und per Druck auf einen meiner drei Knöpfe an der Uhr (man kann selbst bestimmen, welche Funktion mit welchem Knopf ausgelöst wird) ein Selfie von mir machen. Diese Funktion ist nicht nur extrem praktisch, sie macht auch einfach Spaß!

Eine weitere Funktion, die ich sehr liebe, ist der integrierte Schrittzähler. Ich habe mir selbst ein Ziel von 10000 Schritten pro Tag gesetzt – die Uhr zählt jeden Schritt mit und dank der Fossil Q-App kann ich jederzeit meinen aktuellen  Schrittstand ablesen – und mich selbst immer wieder motivieren, doch noch die 10000 zu knacken.

Außerdem kann die Smartwatch auch meinen Schlaf tracken – fragt mich nicht, wie diese kleine Uhr das schafft, aber ich kann am nächsten Tag ganz genau sehen, wie viele Stunden und Minuten ich tief geschlafen habe und in welchen nicht. Ich finde das super spannend – ich hatte keine Ahnung, dass ich tatsächlich die meiste Zeit tief und fest schlafe – jetzt weiß ich es.

Doch was für mich die wohl nützlichste Funktion überhaupt ist: man kann in der App einstellen, dass sich die Zeiger bei einer Benachrichtigung einer ausgewählten Person auf eine Zahl stellen: ruft z.B. mein Freund, beginnt die Uhr zu vibrieren und alle Zeiger stellen sich auf 12 Uhr – bei meiner Mama auf 1 Uhr. Bis zu 6 Personen könnt ihr hier einstellen – und somit keinen Anruf mehr verpassen!

Foto: Fossil

Nachdem dann unser „Workshop“ vorbei war und wir uns mit allen Funktionen auseinandergesetzt hatten, bekamen wir noch die Möglichkeit uns für ein andersfarbiges Band zu entscheiden – was ich davor nämlich auch nicht wusste: die Bänder Uhr kann man in wenigen Sekunden ganz einfach selbst wechseln – und es gibt wirklich wunderschöne Farben! Ich habe mich für ein knalliges Pink entschieden – ein echter Farbklecks zu meinen sonst eher Schwarz/Weiß-lastigen Outfits.

Abschließend: Was soll ich sagen – ich bin von dieser Uhr wirklich mehr als überzeugt. Ich liebe sie und trage sie tatsächlich Tag & Nacht – nur zum Duschen nehme ich sie ab. Sie motiviert mich täglich meine 10000 Schritte zu schaffen und mein Freund ist mittlerweile vom Fotos machen auch entlastet – zudem verpasse ich einfach keinen Anruf mehr. Was will man mehr von einer Smartwatch? Ich bin jedenfalls superhappy, dass ich jetzt ein glücklicher Besitzer der Fossil Q Hybrid Watch Accomplice bin!

*in liebevoller Zusammenarbeit mit Fossil

Fashion

OUTFIT: DAS PERFEKTE ABSCHLUSSBALL-KLEID

Abschlussball.

Ist das nicht der schönste Tag im Leben eines jeden Mädchens? Man wartet zu Hause, dass der beliebteste Junge der Schule an der eigenen Haustür klingelt, nur um einen abzuholen. Während die Eltern dann ganz aufgeregt die Tür öffnen, kommt der große Augenblick, der Hollywood-Moment, in Zeitlupe und mit einer American Beauty-Musik unterlegt: man schreitet langsam aber mit erhobenem Haupt die Treppe hinunter, Stufe für Stufe, fühlt sich unübertreffbar schön und schaut in die sprachlosen Augen des Schwarms, der einen mit den Worten „Wow, du siehst wunderschön aus“ empfängt. Gemeinsam fährt man dann in der Limousine zum Abschlussball, wird von neidischen Blicken der anderen Mädchen empfangen und feiert dort die ganze Nacht bis man zur Abschlussballkönigin gekührt wird und die goldene Krone aufbekommt. Lamettaregen, Stagediving, eine jubelende Menge – Hach, es könnte alles so schön sein.

Leider hat uns Hollywood mit diesen Vorstellungen ziemlich was vorgemacht – denn in den meisten Fällen verläuft der Abend definitiv anders. Von Make-Up-Miseren bis hin zu Haarunfällen (Verbrennung 2. Grades nicht ausgeschlossen) über Ich-hab-einfach-nicht-das-richtige-Kleid-gefunden mit Verzweiflung und Tränen am Abend – ja, so ein Abschlussball verläuft nicht immer wie bei High School Musical und nein, wir breaken nicht free.

Wenn ich an meinen Abschlussball zurückdenke, so hieß dieser zunächst einmal nicht Abschlussball sondern ganz einfach Abiverabschiedung – klingt schon ziemlich nach Traumfabrik, oder? Dass dieser Tag ganz besonders werden musste, haben mir Hilary Duff und Lindsay Lohan ja bereits vorgelebt. Also hatte ich damals kaum Druck, das perfekte Kleid zu finden, mir die perfekte Frisur zu zaubern und diesen Abend zum besten meines Lebens zu machen. Nein. Überhaupt gar nicht.

Ich weiß noch, wie ich damals wie eine Verrückte nach DEM Kleid gesucht habe…ich war in sämtlichen Läden und Onlineshops, weil ich eine ganz genaue Vorstellung hatte, wie das Kleid auszusehen hatte. Ja sogar in Brautgeschäften war ich unterwegs – denn das Kleid sollte ursprünglich aus ganz viel Tüll bestehen und in einem leichten Nude/Rosa sein. Und tadaaa, am Ende wurde es etwas völlig unspektakuläres in Knallrot – trägerlos und kurz. Richtig ätzend.

Meine Schuhe waren im Nachhinein gesehen ein echtes No-Go – Rot und Lack. Und Rund. Wie zwei Liebesäpfel von der Wiesn. Wenn ich die Bilder meiner Abiverabschiedung meinem Freund zeige, lacht er mich nur aus. Und sagt mir ernsthaft, dass solche Schuhe „ja so gar nicht gehen“ – ja im Nachhinein ist man immer schlauer. Fassen wir also meinen Abilook mal in drei Worten zusammen: Es. War. Schlimm.

Der Abend verlief recht unspektakulär, man traf sich in der großen Halle, bekam irgendwann ziemlich am Ende (Nachname: Seibold) sein Abizeugnis (Zum Glück, ich hab wirklich bestanden, jetzt ist es offiziell, Mama, Papa, ihr könnt endlich mal stolz auf mich sein!) und ging dann weiter zur wenige Minuten entfernten Location, bei der es dann Essen (Bratwürste!) und Trinken (Bier!) gab. Für mich gabs den ganzen Abend nur Cola und außer ein paar Gesprächen (Na, was machst du dann jetzt so nach dem Abi?) ist auch nichts wirklich spannendes passiert. Es wurde ein bisschen getanzt, Spaß gemacht und dann ging es gegen 2 Uhr nach Hause…kein magischer Moment, keine Krone, kein Lametta. Kein Zac Efron.

KLEID – Orsay* /  here

SCHUHE – Orsay* /  here

TASCHE – Orsay* /  here

War es deshalb ein schlechter Abend? War ich enttäuscht? Nein. Würde ich dieses Jahr noch einmal Abi schreiben (und glaubt mir, das will ich ganz sicher nicht), dann würde ich mir selbst einen Tipp geben: mach! dir! keinen! Stress!

Schieben wir unsere Hollywood-Vorstellung einfach mal bei Seite. An unserem Abschlusstag verbringen wir tolle Stunden mit unsere Familie, unseren Freunden und unseren jetzt ehemaligen Klassenkameraden. Wir tragen unser Abizeugnis stolz wie Bolle vor uns her und wissen: jetzt beginnt das Leben. Die ganze Welt steht uns offen, wir haben es selbst in der Hand. Ob wir nun nach Honolulu ziehen wollen und dort eine eigene Limo-Bar aufmachen wollen oder wir uns für ein anstrengendes Jura-Studium (fragt mich nicht, wieso ich das gemacht habe) entscheiden – wir selbst treffen diese Entscheidung. Wir haben von nun an die Freiheit, in die Welt zu gehen und uns selbst zu finden. Und dieser Tag sollte gefeiert werden, oder?

Nichtsdestotrotz stimme ich allen Mädels zu, die an diesem Abend besonders schön aussehen wollen, es soll trotzdem etwas besonderes sein. Und auch wenn wir nicht die Mähne von Vanessa Hudgens besitzen oder die Figur von Ashley Tisdale – an diesem Abend sind wir unser eigener Star.

Wie sollte man also am besten vorgehen, wenn man einen solchen Abend outfittechnisch planen will? Mein Tipp: holt euch Inspiration! Nicht umsonst haben meine drei Mädels Sassi, Vivian, Emma und ich diese Kampagne gestartet – wir möchten euch zeigen, dass es tausend Wege gibt, sich für seinen Abiball zu stylen – ganz egal, welcher Typ ihr seid. Gemeinsam mit Orsay haben wir vier uns jeweils einen ganz eigenen Look zum Thema „Abiball“ zusammengestellt – ich finde es unglaublich, wie unterschiedlich jede von uns diesen Look interpretiert.

ACHTUNG GEWINNSPIEL!

Ihr könnt übrigens auch abstimmen, welcher Look euch am besten gefällt! Dazu einfach auf den Instagram-Channel von @orsay schauen, @orsay folgen und unter eurem Lieblingslook einen Kommentar hinterlassen – fertig! Unter allen Kommentaren unter dem Siegerbild wird ein Partylook von Orsay für dich und deine beste Freundin verlost, zusätzlich bekommt ihr dazu eine Shoppingberatung in einem Orsay eurer Wahl. Außerdem bekommt ihr beide noch ein Beautyset von LOR’DE SAY mit jeweils 3 Produkten. Teilnehmen könnt ihr ab jetzt bis Samstag, 17.06. um 23:59. Alle Gewinnspielbedingungen findet ihr übrigens hier.

Hier gelangt ihr zu den Beiträgen der Mädels:

Emma, Sassi und Vivi.

Hätte ich die Chance, nochmal meinen Abiball-Look zu stylen, dann würde er wohl ähnlich, wie mein Orsay-Outfit ausfallen: ein Midikleid mit Spitze, nudefarbene Schuhe und eine auffällige Tasche – wenn es abends dann dunkel und kühler wird, kann man sich einfach einen Mantel überwerfen, der dazu auch noch super stylisch aussieht.

Mädels, solltet ihr gerade in eueren letzten Prüfungen stecken wünsche ich euch natürlich nur das Beste dafür, macht euch in diesem Fall erstmal Gedanken über Mathe, Deutsch oder Englisch – das perfekte Outfit für euren ganz besonderen Abend findet ihr trotzdem – und dann breaken wir endlich free!

*in liebevoller Zusammenarbeit mit Orsay