FASHION: NAVY BLUE DRESS AND CHECKED COAT

Do what you love“.

Diesen Satz lesen wir oft. Egal, ob auf irgendwelchen Pinterest-Bildern, Instagram-Unterschriften oder plakativen kleinen Holz- oder Blechschildern, die wir dann in unserer Küche aufhängen.

Tue das, was du liebst. Getreu diesem Motto habe ich mein größtes Hobby, das Bloggen und die Mode, vor über eineinhalb Jahren zu meinem Beruf gemacht. Vier Jahre lang war das Schreiben, das Fotografieren, das Stylen und das Bearbeiten von Fotos nur meine Leidenschaft, in welche ich viel Zeit und Liebe investiert habe.

Ich höre oft, dass Hobby und Beruf lieber nicht miteinander vermischt werden sollten.

In vielerlei Hinsicht mag das auch Sinn machen, da es wichtig ist neben dem Job noch etwas anderes haben, womit man seine Freizeit verbringt. Etwas, das einem einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag liefert, in dem man aufblüht und seine Stärken zeigen kann, entspannen oder einfach mal den Kopf ausschalten kann.

Vielleicht wird einem aber auch bewusst, dass das Hobby doch nicht mehr so viel Spaß macht, wenn es zum Beruf geworden ist, da wir immer ein wenig unter Druck stehen. Und sollte das Hobby nicht genau das sein, was uns von diesem beruflichen Druck befreit?

Wenn ich mir meinen Blogger-Alltag so anschaue,

ist klar zu erkennen, dass sich mein Hobby und mein Beruf nicht mehr trennen lassen. Ob es für mich selbst eine gute Idee war, mich von meinem sicheren Job als Account Manager zu trennen und mich für eine unsichere Zukunft als Selbstständige zu entscheiden? Absolut.

Ich kann sagen, dass ich mein eigener Chef bin.

Ich bestimme, wann ich aufstehe, wann ich Mittagspause mache und wann und wie lange ich arbeite. Im ersten Moment klingt das nach einem super entspannten Tag. Und ja, ich kann mir meine Arbeitszeiten selbst einteilen – aber unterm Strich arbeite ich mittlerweile viel mehr, als in meinem vorherigen Vollzeit-Job.

Das liegt vor allem daran, dass ich das was ich tue, von ganzem Herzen liebe. Ich kann mich stundenlang mit Bilderbearbeitung beschäftigen, suche ununterbrochen nach schönen Locations, Outfits, Inspirationen und stelle mich auch gerne bei -10 Grad oder um 5 Uhr morgens vor die Kamera, um das perfekte Foto zu schießen.

DRESS* – Jake*s / here

COAT* – Jake*s Collection / here

Zuletzt passiert

ist das übrigens bei meinem heutigen Look. Die Location sollte hoch oben sein, einem irgendwie das Gefühl von Freiheit geben. Also suchte ich lange nach einem passenden Ort. Gefunden habe ich ihn auf einem verlassenen Parkdeck.

Ich will nicht jammern, aber ja, es war kalt. Es war windig. Und es gab einen kleinen Schneesturm. Aber all das war beim Shooting egal, denn ich wollte tolle Bilder für diesen Blogpost haben, in welchem ich euch mein heutiges Outfit vorstellen will.

Der ganze Look ist von Jake*s

und entspricht zu 100% meinem Stil. Das navy farbene Kleid passt perfekt zum karierten oversized Mantel. Zudem kann man das Kleid auch noch enger schnüren und dank des weiten Schnitt lässt es auch sämtliche Problemzonen verschwinden. Der Mantel ist ein absoluter Allrounder – den kann man wirklich immer und überall tragen. Egal, ob zum Besuch im Theater, der Weihnachtsfeier mit Freunden oder zum Shopping in der Stadt. Einfach überwerfen und der Look ist perfekt.

Um aber wieder zurück auf das Thema Beruf und Alltag zu kommen und dieses damit abzuschließen: Solltet ihr am Überlegen sein, euer Hobby ebenfalls zu eurem Job zu machen, kann ich euch nur eines raten. Wenn ihr nicht dafür brennt, euch nicht vorstellen könnt, gerne Überstunden zu machen, oder ihr nicht eure volle Energie dafür aufwenden wollt, dann solltet ihr es besser sein lassen.

Ein Hobby darf auch gerne ein Hobby bleiben – kann aber auch zu eurem absoluten Traumberuf werden.

*In Kooperation mit Jake*s

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